You Are Everything (2016)
Musikalisches Roadmovie: Ein Paar aus Berlin begleitet einen DJ auf einer Europareise zu diversen Musikfestivals. Der freie Journalist Georg (Grégoire Gros) lebt mit seiner Freundin Vera (Eva Kessler) in Berlin. Während er sich um Schreibaufträge bemüht, ist sie mit ihrer Doktorarbeit beschäftigt. Als die beiden gerade zu einem gemeinsamen Ostseeurlaub aufbrechen wollen, erhält Georg das Angebot, über eine Psytrance-Veranstaltung zu berichten. So macht das Paar einen kleinen Umweg, um an dem Event teilnehmen zu können. Dort begegnen Georg und Vera dem DJ Dave (Adam Nümm), der Vera kurzerhand vorschlägt, ihn und seine Clique auf einer Festival-Tour durch Europa zu begleiten. Georg glaubt, die Reise für eine große Reportage, möglicherweise gar für ein Buchprojekt über die Goa-Szene nutzen zu können; Vera und Dave entwickeln indessen Gefühle füreinander.
- Erscheinungsdatum
- 2016-10-26
- Laufzeit
- 2 Min.
- Genres
- Abenteuer, Musik, Liebesfilm
- Regie
- Lena Geller
Besetzung
- Eva Kessler — Vera
- Gregoire Gosset — Georg
- Heiko Kurrat — Hoschi
- Adam Nümm — Dave
- Harald Siebler — Chefredakteur
Wissenswertes
You Are Everything ist ein deutscher Roadmovie aus dem Jahr 2016. Der Film feierte am 26. Oktober 2016 seine Weltpremiere auf den 50. Internationalen Hofer Filmtagen und kam am 13. September 2018 in die Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gedreht an realen Festivalschauplätzen, ist der Film eine Mischung aus fiktionaler Handlung und dokumentarischen Elementen.
Produktion
Der Film You Are Everything begann als Abschlussprojekt der Filmstudenten Lena Geller und Matthias Becker von der Kunsthochschule Kassel. Ursprünglich ein kleines Projekt, entwickelte es sich weiter, ohne staatliche Fördermittel zu nutzen, da die Filmemacher annahmen, das Thema der Open-Air-Festivalkultur könnte bei Förderinstitutionen auf begrenztes Interesse stoßen.
Das Resultat ist ein paneuropäischer Roadmovie, der in 12 europäischen Ländern und Nepal gedreht wurde und Aufnahmen von 15 Musikfestivals umfasst. Der Film bietet einen Einblick in die Kultur der Open-Air-Festivals und verbindet echte Erlebnisse mit der fiktiven Geschichte seiner Protagonisten.
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