Der Zug

Der Zug (1988)

Lenin: The Train

Das Jahr 1917. Erster Weltkrieg. Die Deutschen kämpfen an zwei Fronten. Gibt es eine Chance, Russland auszuschalten? Der Exilrusse Dr. Helphand macht dem deutschen Generalstab einen Vorschlag: Lenin, der in Zürich lebt und als einziger eine erfolgreiche Revolution in Russland bewirken kann, soll in seine Heimat zurückkehren dürfen. So geschieht es. Lenin besteigt einen Sonderzug...

Erscheinungsdatum
1988-11-30
TMDB
6.4 / 10 (11)
Laufzeit
3 Std. 18 Min.
Genres
Drama, Historie, TV-Film
Regie
Damiano Damiani

Besetzung

Wissenswertes

Der Zug ist ein italienisch-französisch-deutsch-österreichischer Fernsehfilm des Regisseurs Damiano Damiani aus dem Jahr 1988. In Deutschland wurde er erstmals als zweiteiliger Fernsehfilm im Februar 1990 gezeigt.

Hintergrund

Der Film schildert ein historisches Ereignis, die Reise Lenins im plombierten Wagen mit Inès Armand und Nadeschda Krupskaja aus der Schweiz nach Petrograd.

Anders als in Sergei Jutkewitschs Lenin in Paris, bei dem die Zensoren die Liebesgeschichte zwischen Lenin und „Inessa“ verboten hatten, widmet sich Damiano Damianis Film dieser Beziehung.

Der Film wurde zum Großteil in Wien und Umgebung gedreht, einer der Drehorte war ein Innenhof des Wiener Rathauses. Man erkennt in den Bahnhofs-Szenen während der Abfahrt die Bahnsteige der Wiener Stadtbahn mit den typischen gusseisernen Jugendstil-Gittern von Otto Wagner.

Bei den im Film zu sehenden Eisenbahnfahrzeugen handelt es sich größtenteils um altösterreichische Lokomotiven und Waggons, der namensgebende Zug besteht aus der 2´D-Schnellzugslok 33.132 der Österreichischen Bundesbahnen (Baujahr 1925) sowie einem ehemals preußischen Schnellzugwagen und einem ebensolchen Gepäckwagen. Später reist Lenin in einer von einer ÖBB 77 gezogenen Garnitur, welche u. a. aus einem Vierachser der k.k. Staatsbahnen besteht.

Die Szenen am Schiffsdeck wurden auf dem Donauraddampfer Schönbrunn gedreht, das markante Ruderhaus ist im Hintergrund zu sehen.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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