Nacht im Hafen

Nacht im Hafen (1942)

Moontide

Bobo, ein einsamer Hafenarbeiter mit einem schweren Alkoholproblem, erwacht nach einem heftigen Gelage ohne Erinnerung an die vergangene Nacht – und mit dem beunruhigenden Verdacht, jemanden getötet zu haben.

Erscheinungsdatum
1942-05-29
TMDB
6.4 / 10 (48)
Laufzeit
1 Std. 36 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm, Thriller
Regie
Archie Mayo

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Nacht im Hafen ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1942. Unter der Regie von Archie Mayo spielen Jean Gabin, Ida Lupino, Thomas Mitchell und Claude Rains die Hauptrollen in diesem Melodram, das auf dem Roman Moon Tide von Willard Robertson beruht.

Hintergrund

Die Filmaufnahmen entstanden in der Zeit vom 27. November 1941 bis zum 9. Februar 1942, weitere Aufnahmen wurden am 12. Februar 1942 gedreht. Die Aufnahmen entstanden in Malibu in Kalifornien in den USA und in den 20th Century Fox–Studios. Ursprünglich war vorgesehen, die Filmaufnahmen vor Ort in San Pedro zu drehen, was aber durch den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg und daraus resultierende Kriegsvorschriften nicht möglich war.

Premiere in den USA hatte der Film am 29. April 1942 in New York. Am 29. Mai 1942 startete er dann in den Kinos in den USA. In Deutschland startete er am 13. Juni 1947, in Österreich bereits am 7. September 1945.

Bis zum 8. Dezember 1941 lag die Regie des Films bei Fritz Lang und die Arbeit hinter der Kamera bei Lucien Ballard. Nunnally Johnson war am Drehbuch beteiligt. Der französische Schauspieler Jean Gabin, der mit Moontide sein amerikanisches Filmdebüt gab, hatte um Fritz Lang gebeten, da er sich für seinen ersten amerikanischen Film einen Meister im Regiestuhl wünschte, dessen Arbeit er kannte und bewunderte.

Für die Alptraum-Sequenz im Film erstellte der surrealistische Maler Salvador Dalí fünf Skizzen und drei Gemälde, die in der entsprechenden Szene verwendet wurden. RKO Pictures interessierten sich bereits vor Twentieth Century Fox für die Filmrechte an Willard Robertsons Roman, man riet dem Studio jedoch ab, da man meinte, wegen der teils sexuellen Beziehungen zwischen unverheirateten Personen und anderer Freizügigkeiten, würde der Film wegen des…

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