Marlene

Marlene (1984)

Maximilian Schell ist gelungen, was vor ihm viele vergeblich versucht haben: Marlene Dietrich, Idol und Star ganzer Generationen von Kiongängern, erzählt in einem Film, wie es ihn so nie wieder geben kann, aus ihrem Leben. Ihre Stimme, ihre schlagfertigen, teils ironischen, teils sentimentalen Kommentare - die Bilder aus ihren Filmen und ihrem Leben - werden zu einer faszinierenden Kino-Collage.

Erscheinungsdatum
1984-10-01
TMDB
7.0 / 10 (12)
Laufzeit
1 Std. 34 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Maximilian Schell

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Marlene ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1984, den der Filmregisseur Maximilian Schell über den legendären Filmstar Marlene Dietrich drehte. Er wurde vom Bayerischen Rundfunk (BR) und OKO-Film ermöglicht und von Futura Film, München, und Alive Films (USA) herausgebracht.

Hintergrund

Marlene Dietrich und Maximilian Schell hatten zusammen in dem Film Urteil von Nürnberg 1961 gespielt und sich gegenseitig schätzen gelernt. Schell versuchte die in ihrer Wohnung in der Pariser Avenue Montaigne wohnende Dietrich seit Jahren zu einem Dokumentarfilm über ihr Leben zu überzeugen. Dies lehnte sie immer wieder ab. 1982 stimmte sie unter der Auflage zu, selbst nicht im Bild zu erscheinen.

Oft ignoriert Marlene Dietrich die Fragen von Schell, macht deftige Kommentare über andere Dinge, über frühere Filmpartner und über erschienene Biografien. Während des gesamten Interviews spricht sie über das Leben und den Tod, Realität und Illusion und das Wesen des Starruhms.

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