Ein Katzensprung

Ein Katzensprung (1977)

Der junge Leutnant Riedel kehrt nach seinem Hochzeitsurlaub zu seiner Truppe zurück. Inzwischen sind die neuen Wehrpflichtigen eingerückt, und alles läuft gut. Auf den Gefreiten Weißenbach, Stubenältester und hervorragender Schützenpanzerwagen-Fahrer, ist Verlass. Doch Riedel erfährt, dass Weißenbach mit Tricks und drastischen Methoden für die guten Leistungen sorgt. Den Nichtschwimmer Maier beispielsweise meldet er krank, als das Durchschwimmen eines Flusses auf dem Plan steht, und anschließend zwingt er ihn im Geheimen, Schwimmen zu lernen, wobei Maier fast ertrinkt. Die Soldaten protestieren und Riedel setzt Weißenbach von seiner Funktion ab. Der Neue allerdings versagt bei einem Manöver, woraufhin Riedel vom Kompaniechef zur Rede gestellt wird. War seine Entscheidung richtig?

Erscheinungsdatum
1977-06-29
TMDB
7.0 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 17 Min.
Genres
Drama
Regie
Claus Dobberke

Besetzung

Wissenswertes

Ein Katzensprung ist ein DDR-Kinofilm der DEFA von Claus Dobberke aus dem Jahr 1977. Erzählt wird vom Alltag in der Nationalen Volksarmee und besonders den damit verbundenen Herausforderungen der Menschenführung. Vorlage war der gleichnamige Roman von Walter Flegel.

Produktion und Veröffentlichung

Das Szenarium lag in der Verantwortung von Wolfgang Ebeling und Walter Flegel und als Dramaturg war Hans-Joachim Wallstein tätig.

Ein Katzensprung wurde von der künstlerischen Arbeitsgruppe „Roter Kreis“ unter dem Arbeitstitel Die Schärpe als Orwocolor-Film gedreht und hatte seine Kinopremiere am 30. Juni 1977 im Berliner Kino Kosmos. Eine festliche Voraufführung fand bereits am 30. März 1977 vor 500 Teilnehmern während einer Konferenz des Lichtspielwesens der DDR im Plenarsaal der Volkskammer im Berliner Palast der Republik statt.

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