Auf Wiedersehen, Mr. Chips (1939)
Goodbye, Mr. Chips
Seit Sir Francis Drakes Zeiten sind in der Brookfield School ängstliche englische Knaben eingeschult worden... um einige Jahre später als gebildete junge Männer abzugehen, die sich die Bürde des Empire auf die Schultern laden. Englands Elite hat in Brookfield Tradition - und diese Tradition wird von dem alternden Schulleiter verkörpert, den man liebevoll "Mr. Chips" nennt. Nach mehr als dreißig Jahren in Amt und Würden bereitet sich "Mr. Chips" nun auf den Abschied von seinem Institut vor. Wehmütig aber auch voller Humor erinnert er sich an seinen Dienstantritt als stocksteifer Lehrer. Und er resümiert die zahllosen Begegnungen mit den jungen Menschen, ihre Träume, Wünsche und seine Liebe zur jungen Katherine die ihn schließlich in einen mitfühlenden, warmherzigen Pädagogen verwandeln.
- Erscheinungsdatum
- 1939-07-28
- TMDB
- 7.4 / 10 (143)
- Laufzeit
- 1 Std. 50 Min.
- Genres
- Drama, Liebesfilm
- Regie
- Sam Wood
Besetzung
- Robert Donat — Charles Edward Chipping aka 'Mr. Chips'
- Greer Garson — Katherine 'Kathy'
- Terry Kilburn — John Colley / Peter Colley I / Peter Colley II / Peter Colley III
- John Mills — Peter Colley as a Young Man
- Paul Henreid — Max Staefel
- Judith Furse — Flora
- Lyn Harding — Dr. John Hamilton Wetherby
- Milton Rosmer — Chatteris
- Frederick Leister — Marsham
- Louise Hampton — Mrs. Wickett
- Austin Trevor — Ralston
- David Tree — Jackson
Wissenswertes
- Basiert auf: Leb wohl, Mister Chips!
- Auszeichnungen: 2 · Nominierungen: 7. Darunter: Oscar für den besten Hauptdarsteller; National Board of Review/Top Ten Filme
Auf Wiedersehen, Mr. Chips ist ein britisches Filmdrama von Sam Wood aus dem Jahr 1939, das im Auftrag der US-amerikanischen Produktionsfirma MGM entstand. Als literarische Vorlage diente der Roman Leb wohl, Mister Chips! von James Hilton. Für die Titelrolle wurde Robert Donat mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Hintergrund
Der britische Schriftsteller James Hilton schrieb die Geschichte Goodbye, Mr. Chips innerhalb von zwei Wochen im November 1933 für die Weihnachtsausgabe der Zeitung British Weekly. Als Inspiration für die Titelfigur dienten Hilton sein eigener Vater, der ein britischer Lehrer gewesen war, und eine Reihe von Lehrern, die ihn an der Leys School in Cambridge unterrichtet hatten.
Nachdem man Goodbye, Mr. Chips zwei Monate später auch als Kurzroman herausgebracht hatte, nahmen englische Kritiker Hiltons Werk erneut unter die Lupe und erklärten es zu einem Meisterwerk. Deutschsprachig erschien der Roman erstmals 1936 unter dem Titel Leb wohl, alter Chips! im Herbert Reichner Verlag.
MGM erwarb die Filmrechte auf Anraten des Produktionschefs Irving Thalberg, der Hilton daraufhin nach Hollywood einlud, um zusammen mit Claudine West, Eric Maschwitz und R. C. Sherriff ein geeignetes Drehbuch zu schreiben. Als Thalberg jedoch 1936 plötzlich verstarb, wurde die Verfilmung von Goodbye, Mr. Chips vorerst auf Eis gelegt.
Für die Rolle der Katherine sah Saville zunächst die englische Schauspielerin Elizabeth Allan vor. Nachdem diese jedoch ihre Rolle in dem Film Die Zitadelle (1938) an Rosalind Russell verloren hatte, verklagte sie MGM und büßte damit ihren Vertrag bei dem Studio ein, sodass sie als Katherine nicht mehr in Frage kam. Danach besann man sich auf eine weitere englische Schauspielerin, die von Studioboss Louis B.
Im Sommer 1938 wurden erste Außenaufnahmen in der Repton School im englischen Repton, Derbyshire, gedreht, wo unter anderem der Schriftsteller Roald Dahl, der Schauspieler Basil Rathbone und Eric Maschwitz, einer der Drehbuchautoren von Mr. Chips, einst zur Schule gingen. Vor Ort in den Filmstudios in Denham spielten unter anderem 300 Schüler der Repton School während ihrer Schulferien als Statisten mit.
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