Pioniere des wilden Westens

Pioniere des wilden Westens (1931)

Cimarron

Im Jahr 1889 gibt die US-Regierung im Rahmen des Oklahoma Land Run zwei Millionen Acres Land im ehemaligen Indianer-Territorium für die Besiedlung frei. Der abenteuerlustige Yancey Cravat nimmt seine junge Frau Sabra und ihren gemeinsamen Sohn Cimarron mit in die neue Gegend, um dort als Zeitungsverleger beim Aufbau staatlicher Strukturen zu helfen. Bereits 1893 verlässt der rastlose Yancey seine Familie, um neue Abenteuer zu erleben. Sabra übernimmt die Zeitung. Als Öl gefunden wird, kommt Yancey zurück, um sich zum Gouverneur des Gebietes wählen zu lassen, überwirft sich jedoch mit den mächtigen Investoren, die alles versuchen, um die Indianer zu betrügen. Wieder verlässt Yancey Haus und Heim. Sabra geht schließlich in die Politik und wird als Kongressabgeordnete für den neu gegründeten Bundesstaat Oklahoma gewählt.

Erscheinungsdatum
1931-01-26
TMDB
5.5 / 10 (162)
Laufzeit
2 Std. 11 Min.
Genres
Western, Drama
Regie
Wesley Ruggles

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Cimarron
  • Auszeichnungen: 4 · Nominierungen: 7. Darunter: Oscar für das beste adaptierte Drehbuch; Oscar für das beste Szenenbild; Oscar für den besten Film; National Board of Review/Top Ten Filme

Pioniere des wilden Westens ist ein Western mit Richard Dix und Irene Dunne unter der Regie von Wesley Ruggles aus dem Jahr 1931. Der von RKO produzierte Film gewann als erster Western einen Oscar in der Kategorie „Bester Film“. Der Film basiert auf dem Roman Cimarron von Edna Ferber.

Hintergrund

Die Autorin Edna Ferber schilderte in ihren epischen Romanen die gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen in den USA über einen längeren Zeitraum. Im Mittelpunkt standen in der Regel Frauen, die sich mit Mut, Tapferkeit und Entschlossenheit gegen die Missgeschicke und Herausforderungen der Umwelt zur Wehr setzen und sich ihren Platz in der Gesellschaft erkämpfen.

In Cimarron, erschienen 1929, erzählte sie die Geschichte des Bundesstaates Oklahoma vor dem Hintergrund der Ehe von Yancey und Sabra. Die neu gegründete Filmgesellschaft RKO kaufte für die damals hohe Summe von 125.000 US-Dollar die Filmrechte. Die Besetzung der Hauptrollen gestaltete sich nicht ganz einfach. Richard Dix war der größte männliche Star der RKO und hatte bereits im Stummfilm mehrfach Western gedreht.

Für Irene Dunne bedeutete Cimarron den Durchbruch als Schauspielerin. Bereits Mitte 1931 wurde sie in ihrem Film Consolation Marriage als alleiniger Star über dem Filmtitel angekündigt. Mit Richard Dix zusammen drehte sie 1934 unter der Regie von William A. Wellman den Film Stingaree.

Metro-Goldwyn-Mayer produzierte 1960 mit Glenn Ford und Maria Schell unter der Regie von Anthony Mann eine Neuverfilmung des Stoffes. Aufgrund der urheberrechtlichen Konsequenzen konnte der RKO-Film lange Jahre nicht im Fernsehen gezeigt werden.

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