Tiefe Furchen

Tiefe Furchen (1965)

Deutschland im Mai 1945: Der Krieg ist vorbei, Männer kehren heim, in den Dörfern beginnt ein neues Leben. Nach 12 Jahren im Konzentrationslager kehrt auch der "Rote Schuster" (Erwin Geschonneck) in sein Heimatdorf zurück. Seine Frau ist tot, in seinem Haus wohnen andere: Gebhardt (Hans Hardt-Hardtloff), Angestellter auf dem Hof des Großbauern Winter, und dessen Familie. Der "Rote Schuster" kommt bei Hübner (Karl Kendzia) und dessen Tochter Agnes (Gudrun Ritter) unter. Immer wieder hatte er in den vergangenen schlimmen Jahren den Hass in sich gespürt, wollte sich an denen rächen, die ihn ins KZ gebracht hatten. Doch nun will er nach vorn schauen und übernimmt hier im Ort den Posten des Bürgermeisters. Er setzt sich dafür ein, dass das Dorf mit Lebensmitteln versorgt wird und bemüht sich darum, dass die faschistische Ideologie aus den Köpfen der Menschen verschwindet. Damit macht er sich auch Feinde.

Erscheinungsdatum
1965-09-02
TMDB
6.0 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 37 Min.
Genres
Drama
Regie
Lutz Köhlert

Besetzung

Wissenswertes

Tiefe Furchen ist ein deutscher Spielfilm der DEFA von Lutz Köhlert aus dem Jahr 1965. Er basiert auf Motiven des 1949 entstandenen gleichnamigen Romans von Otto Gotsche.

Produktion

Der Film war eine Produktion der DEFA-Gruppe „Roter Kreis“ und eine von nur sieben Co-Produktionen der DEFA mit dem DFF. Er erlebte am 2. September 1965 seine Premiere im DFF und im Kino in Neubrandenburg und war ein Beitrag zum 20. Jahrestag der Bodenreform.

Renate Krößner hatte mit Tiefe Furchen ihr Kinofilmdebüt.

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