Freddy/Eddy

Freddy/Eddy (2018)

Die Grenzen zwischen Realität, Halluzination und Wahnsinn verwischen.

Maler Freddy lebt mit Frau und Kind am Tegernsee und arbeitet an seinem Comeback, bis sein Leben eines Tages völlig unerwartet aus den Fugen gerät: Er wird angeklagt, seine Frau zusammengeschlagen zu haben und im Zuge dessen soll ihm das Sorgerecht für seinen achtjährigen Sohn entzogen werden. Doch Freddy kann sich nicht erinnern, die ihm vorgeworfenen Taten begangen zu haben, und beteuert seine Unschuld. In dieser schweren Krise taucht Eddy auf, Freddys imaginärer Freund aus Kindheitstagen. Beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich und sofort beginnt Eddy, sich in Freddys Leben einzumischen, in dem immer schlimmere Dinge passieren. Nur Freddy weiß, dass er einen Doppelgänger hat, einen imaginären noch dazu – wie soll er da nur seine Umwelt davon überzeugen, dass es Eddy ist, der an all den Katastrophen Schuld ist? Langsam entgleitet Freddy die Kontrolle über sein Leben…

Erscheinungsdatum
2018-02-01
TMDB
6.3 / 10 (12)
Laufzeit
1 Std. 34 Min.
Genres
Thriller
Regie
Tini Tüllmann

Besetzung

Wissenswertes

Freddy/Eddy ist ein Psychothriller der Regisseurin Tini Tüllmann aus dem Jahr 2016, der im Februar 2018 seinen deutschen Kinostart hatte.

Produktion

Der Psychothriller FREDDY/EDDY wurde in Berlin und am Tegernsee ohne staatliche Fördermittel gedreht.

Nach 1,5-jähriger, erfolgloser Suche einer Verleih- oder Senderzusage um Förderung beantragen zu können, weil das Genre Psychothriller ausdrücklich als zu schwierig zu vermarkten galt, entschied die Regisseurin Tini Tüllmann, das Projekt mit eigenen Mitteln auf die Beine zu stellen.

Mit außerordentlich viel Unterstützung von allen Seiten konnte der Film mit einem Budget von nur ca. 75.000 € realisiert werden.

FREDDY/EDDY hatte seine Premiere auf den 50. Internationalen Hofer Filmtagen und wurde direkt mit dem ersten Heinz-Badewitz-Preis ausgezeichnet. Danach lief er auf etlichen deutschen und internationalen Festivals und entwickelte sich zum Festivalhit.

Abschluss der Festivaltour war das Austin Film Festival, das den Film als besten Film in der Kategorie „Dark Matters“ auszeichnete.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

Empfohlen