Die Ironie des Schicksals, oder Genieße Dein Bad!

Die Ironie des Schicksals, oder Genieße Dein Bad! (1976)

Ирония судьбы, или С легким паром!

Ein junger Mann wird nach einem Saufgelage von seinen Freunden irrtümlicherweise in ein Flugzeug nach Leningrad verfrachtet. Er fährt zu “seiner” Wohnung, d.h. gleiche Straße, gleiches Haus, gleiche Wohnungsnummer, aber nicht in Moskau, sondern in Leningrad. Dort trifft er auf die Wohnungsinhaberin.

Erscheinungsdatum
1976-01-01
TMDB
7.2 / 10 (284)
Laufzeit
3 Std. 4 Min.
Genres
TV-Film, Komödie, Liebesfilm
Regie
Эльдар Рязанов
Filmreihe
Ironie des Schicksals Filmreihe

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Troparyovo-Nikulino District

Ironie des Schicksals ist ein sowjetischer Fernsehfilm von Eldar Rjasanow aus dem Jahre 1975. Der Film genießt Kultstatus und gehört so sehr zum russischen Neujahrs-Fernsehprogramm wie Dinner for One zum deutschen Silvester-Fernsehprogramm.

Entstehungsgeschichte und Originalfilmtitel

Der Film ist eine Verfilmung des Bühnenstücks Herzlichen Glückwunsch zur Sauna!, oder Es war einmal in einer Neujahrsnacht von Emil Braginski und Eldar Rjasanow, die später auch das Drehbuch schrieben. Das Stück wurde 1969 geschrieben und wurde bis zum Filmdreh bereits erfolgreich in einigen Theatern in der ganzen Sowjetunion aufgeführt; 1972 erschien die DDR-Bühnenfassung als Sauna am Sylvester(-abend), auch Sylvestersauna, die in der DDR wieder…

Mit diesem Film begann im Filmschaffen Eldar Rjasanows eine Periode, in der er Komisches und Ernstes verband, in der er sich dem Melodrama annäherte und sogar der Tragikomödie. In seiner vorherigen filmischen Schaffensperiode hatte Rjasanow seiner Meinung nach Filme gemacht, für die Vorsicht, Autodieb! ein typisches Beispiel war.

Der russische Filmtitel Ирония судьбы, или С лёгким паром! (deutsche Transkription: „Ironija sudby, ili S ljogkim parom!“) bedeutet wörtlich übersetzt „Ironie des Schicksals oder Herzlichen Glückwunsch zur Banja!“. Wobei „S ljogkim parom!“ genau genommen „Mit leichtem Dampf!“ bedeutet, eine im deutschen Sprachraum ungebräuchliche Gratulationsformel nach dem Dampfbad.

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