Ohne ein Wort zu sagen

Ohne ein Wort zu sagen (2017)

Špina

Eine 17-jährige Schülerin wird von ihrem Mathematiklehrer vergewaltigt, zieht sich nach dem traumatischen Missbrauch völlig in sich selbst zurück und versucht sich umzubringen. Ihre verzweifelten Eltern bringen sie schließlich in der Psychiatrie unter, wo eine Elektroschocktherapie ihr die Erinnerung an das Widerfahrene nehmen soll. Raues, in matten Farben gefilmtes Drama, das einfühlsam und präzise die mannigfachen seelischen Erschütterungen durch eine Vergewaltigung umfasst. Zudem übt der Film an einer überforderten Gesellschaft ebenso starke Kritik wie am rückständigen slowakischen Gesundheitssystem.

Erscheinungsdatum
2017-04-20
TMDB
5.9 / 10 (34)
Laufzeit
1 Std. 27 Min.
Genres
Drama
Regie
Tereza Nvotová

Besetzung

Wissenswertes

Ohne ein Wort zu sagen ist ein slowakisch-tschechisches Filmdrama von Tereza Nvotová aus dem Jahr 2017. Es wurde am 28. Januar 2017 auf dem International Film Festival Rotterdam (IFFR) uraufgeführt.

Produktion

Der Film wurde in der Zeit vom 30. September 2015 bis zum 22. September 2016 in Bratislava und Pezinok in der Slowakei gedreht.

Der Film ist das Regiedebüt von Tereza Nvotová. In einem Interview für Cineuropa spricht sie über die Hintergründe des Films. Im Vergleich zu anderen Filmen, die Vergewaltigung zum Thema haben, wird die Tat als Ausgangspunkt verwendet, der die Protagonistin auf eine spezielle Coming-of-Age-Reise schickt.

Anna Šišková, die in dem Film Lenas Mutter spielt, ist im wirklichen Leben die Mutter der Regisseurin Tereza Nvotová.

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