Liebelei (1933)
Liebelei ist eine deutsche Verfilmung des gleichnamigen Schauspiels von Arthur Schnitzler
- Erscheinungsdatum
- 1933-03-10
- TMDB
- 6.9 / 10 (37)
- Laufzeit
- 1 Std. 34 Min.
- Genres
- Drama, Liebesfilm
- Regie
- Max Ophüls
Besetzung
- Paul Hörbiger — Der alte Weyring - Kammermusiker
- Magda Schneider — Christine Weyring - seine Tochter
- Luise Ullrich — Mizzi Schlager
- Gustaf Gründgens — Baron v. Eggersdorff
- Olga Tschechowa — Baronin v. Eggersdorff
- Carl Esmond — Oberleutnant Theo Kaiser
- Wolfgang Liebeneiner — Leutnant Fritz Lobheimer
- Paul Otto — Major v. Eggersdorff
- Werner Finck — Binder, Cellist
- Ekkehard Arendt — Leutnant von Lensky
- Hans Moser
- Antonie Jaeckel
Wissenswertes
Liebelei ist eine deutsche Verfilmung des gleichnamigen Schauspiels von Arthur Schnitzler. Regie führte Max Ophüls. Die Hauptrollen sind neben Paul Hörbiger, Magda Schneider und Luise Ullrich mit Gustaf Gründgens, Olga Tschechowa, Willy Eichberger und Wolfgang Liebeneiner besetzt.
Produktionsnotizen
Der Film entstand vom 29. Dezember 1932 bis Januar 1933 im Jofa-Atelier 4 Berlin-Johannisthal. Außenaufnahmen stammen von einem Reitplatz in Berlin und von einer Pferdeschlittenfahrt in Schreiberhau.
Die Produktionsleitung lag bei Fred Lyssa. Für die Filmbauten war Gabriel Pellon verantwortlich, für den Ton Hans Grimm. Die deutsche Erstaufführung von Liebelei fand am 10. März 1933 in Leipzig statt. Vorhergehende (Stummfilm-)Versionen entstanden 1913 in Dänemark und im Winter 1926/27 in Deutschland.
Entgegen dem Wunsch der Produktionsfirma Elite Tonfilm verpflichtete Ophüls für die Hauptrollen nur wenig filmerfahrene Schauspielnovizen, darunter Magda Schneider, Luise Ullrich, Willy Eichberger und Wolfgang Liebeneiner. Lediglich Gustaf Gründgens in der Rolle des Baron Eggersdorf hatte sich seit seiner Hauptrolle in M – Eine Stadt sucht einen Mörder als neuer Kinostar bereits durchgesetzt.
An der Produktionsleitung war der ehemalige Stummfilmserienstar (Stuart Webbs-Detektivfilme) Ernst Reicher beteiligt, für den Liebelei der letzte deutsche Film werden sollte. Gleich darauf musste er emigrieren.
Die Aufführung des von einer Reihe von nachmaligen Emigranten mitgestalteten Films wurde nicht nur im Verlauf des Dritten Reichs von NS-Behörden verboten, sondern nach 1945 auch von den alliierten Militärbehörden in Deutschland. Ein Grund dafür dürfte die Präsentation der Ständegesellschaft im alten Österreich mit ihren Ehrenhändeln, Standesdünkeln und militärischen Habitus (beispielsweise Ehrenduelle) gewesen sein.
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