Serenade

Serenade (1937)

Nach dem Tod seiner Frau ist der Geigenvirtuose Ferdinand Lohner einsam und verzweifelt. Dann lernt er die viel jüngere Irene kennen und heiratet sie. Irene zieht in das Haus in den Bergen, in dem Ferdinand mit seinem Sohn Heinz und seiner Schwiegermutter Frau Leuthoff wohnt. Die verbitterte Frau Leuthoff macht Irene das Leben schwer, da sie es nicht verwinden kann, dass Ferdinand nach dem Tod ihrer Tochter wieder geheiratet hat. Als Ferdinand wieder auf Tournee geht, muss Irene sich allein mit Frau Leuthoff auseinandersetzen. Eines Tages kommt Irenes Vetter Gustl zu Besuch, und Frau Leuthoff nutzt die Gelegenheit, Ferdinand einzureden, dass Irene ihn betrügt.

Erscheinungsdatum
1937-11-26
TMDB
7.5 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 50 Min.
Genres
Drama
Regie
Willi Forst

Besetzung

Wissenswertes

Serenade ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1937 von Willi Forst mit der 20-jährigen Hilde Krahl in ihrer ersten Hauptrolle. Dem Film liegen Motive von Theodor Storms Novelle Viola Tricolor (1894) zugrunde.

Produktionsnotizen

Der Drehbeginn von Serenade datiert auf den 20. August 1937, als man mit den Außenaufnahmen begann. Diese endeten am 10. September desselben Jahres und fanden im damaligen Landkreis Berchtesgaden bei Bad Reichenhall statt. Die Atelieraufnahmen entstanden zwischen Mitte September und Anfang November 1937. Der Film erlebte seine Uraufführung am 26. November 1937 in Berlins Gloria-Palast.

Hans Somborn und Walter Lehmann übernahmen die Produktionsleitung, Werner Schlichting entwarf die Filmbauten, die von Kurt Herlth umgesetzt wurden. Hans Fritz Beckmann schrieb die Musiktexte zur Komposition Peter Kreuders.

Der 1941 von polnischen Untergrundkämpfern in Warschau ermordete, österreichische Schauspieler Igo Sym spielte hier seine letzte deutschsprachige Filmrolle.

1958 drehte Veit Harlan von diesem Film ein Remake unter dem Titel Ich werde dich auf Händen tragen.

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