November (2017)
„Ein Kultfilm von morgen.“ (goEast)
Herbst in einem Dorf in Estland. Werwölfe, Geister und die Pest treiben ihr Unwesen, während die Bauern versuchen, den Winter zu überleben. Und dafür ist jedes Mittel recht! Es wird gestohlen, betrogen, die Menschen verkaufen ihre Seelen. In dieser sonderbaren Welt treffen sich zwei junge Menschen und erleben einen November voll seltsamer Ereignisse. Regisseur Rainer Sarnet hat dieses dunkle Erwachsenen-Märchen, frei nach Andrus Kivirähks Erfolgsroman „Rehepapp“, in kontrastreichem Schwarzweiß inszeniert.
- Erscheinungsdatum
- 2017-02-03
- TMDB
- 7.0 / 10 (198)
- Laufzeit
- 1 Std. 55 Min.
- Genres
- Drama, Fantasy, Liebesfilm, Horror
- Regie
- Rainer Sarnet
Besetzung
- Rea Lest-Liik — Liina
- Jörgen Liik — Hans / Snowman (voice)
- Arvo Kukumägi — Rein
- Heino Kalm — Sander
- Meelis Rämmeld — Jaan
- Katariina Unt — Luise
- Taavi Eelmaa — Ints
- Dieter Laser — Baron
- Jette Loona Hermanis — Baroness
- Jaan Tooming — Devil
- Klara Eighorn — Witch
- Ene Pappel — Imbi
Wissenswertes
- Basiert auf: Rehepapp
- Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1
November ist eine estnisch-niederländisch-polnische Koproduktion von Rainer Sarnet aus dem Jahr 2017. Der surreale Schwarzweißfilm ist eine Verfilmung des Romans Der Scheunenvogt von Andrus Kivirähk.
Hintergrund
Die Vorlage Der Scheunenvogt von Andrus Kivirähk (im estnischen Original Rehepapp) galt lange als unverfilmbar. Regisseur Rainer Sarnet versuchte sich seit 2005 an einer Verfilmung, scheiterte jedoch immer wieder am Drehbuch und am visuellen Konzept. Letztlich entdeckte er Fotografien des estnischen Fotopioniers Johannes Pääsuke (1892–1918), die ihm den Ausschlag gaben.
Der Film entstand an 60 Drehtagen zwischen 2014 und 2016. Sarnet verwendete fünf verschiedene Kameras sowie ein Mobiltelefon. Im Sommer drehte er in Infrarot um den Eindruck zu erzeugen, der Film würde im Winter spielen.
Für den Look nahm er als Vorbilder unter anderem Jim Jarmuschs Dead Man (1995) und A Chinese Ghost Story (1987) sowie Stummfilme wie Das Cabinet des Dr. Caligari (1920) und Die Nibelungen (1924) sowie den Stil von Ingmar Bergman und Akira Kurosawa.
Der Film wurde auf diversen Filmfestivals gezeigt und gewann zahlreiche Festivalpreise.
In Deutschland erlebte der Film ab dem 29. November 2018 eine Kinoauswertung über Donau Film und wurde am 22. Februar 2019 als DVD und Blu-Ray veröffentlicht.
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