Eleanor & Colette

Eleanor & Colette (2018)

55 Steps

Eleanor Riese leidet an paranoider Schizophrenie und weiß, dass sie nur mit Medikamenten ein eigenständiges Leben führen kann. Wegen starker Nebenwirkungen fordert sie jedoch, ihre Medikation selbst mitzubestimmen. Als ihre Ärzte ihr das verweigern, heuert Eleanor die Anwältin Colette Hughes an. In einem so gut wie aussichtslosen Verfahren stellen sich die beiden gegen ein übermächtiges Establishment aus Pharmaindustrie und Ärzten

Erscheinungsdatum
2018-03-01
TMDB
6.7 / 10 (179)
Laufzeit
1 Std. 55 Min.
Genres
Drama
Regie
Bille August

Besetzung

Wissenswertes

Eleanor & Colette ist eine deutsch-belgische Filmbiografie von Bille August, die im September 2017 im Rahmen des Toronto International Film Festivals ihre Weltpremiere feierte und am 3. Mai 2018 in die deutschen Kinos kam.

Produktion

Als Koproduzent fungierte Bastie Griese von MMC Movies. Dieser sagte, dass in den Mittelpunkt des Films eine Geschichte gestellt wird, die nicht den üblichen Heldenklischees entsprechen: „Gerade im anspruchsvollen Filmbereich ist man auf der Suche nach Figuren und Geschichten, die nicht dem Mainstream entsprechen und durch die Besonderheit ihrer Charaktere und Taten hervorstechen.“ Der englische Originaltitel des Films 55 Steps bezieht sich auf E…

Regie führte Bille August, das Drehbuch schrieb Mark Bruce Rosin. Die Deutsche Annette Focks komponierte die Filmmusik.

Helena Bonham Carter und Hilary Swank sind im Film in den titelgebenden Rollen von Eleanor Riese und Colette Hughes zu sehen. Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Michael Schlimgen und der Dialogregie von Christoph Cierpka im Auftrag der TaunusFilm Synchron GmbH, Berlin. Melanie Pukaß leiht in der deutschen Fassung Eleanor Riese ihre Stimme.

Der Film wurde vom Deutschen Filmförderfonds mit rund 784.000 Euro gefördert und erhielt von der Film- und Medienstiftung NRW eine Förderung in Höhe von 650.000 Euro.

Die Dreharbeiten wurden am 16. April 2016 begonnen und fanden in San Francisco und Nordrhein-Westfalen statt, wo man unter anderem im Coloneum und in den MMC Studios in Köln und in der Stadt selbst drehte, so auf der Außentreppe und im Eingangsbereich des Deutzer Eduardus-Krankenhauses. Aufnahmen fanden zudem am Oberlandesgericht und der Abtei Brauweiler statt.

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