Ein Glas Wasser

Ein Glas Wasser (1923)

London zur Zeit des Spanischen Erbfolgestreits. Die Gefolgschaft der Königin Anna spaltet sich in zwei Parteien: Die eine Seite drängt unter Führung von Lord Bolingbroke auf Friedensgespräche und eine schnelle Versöhnung mit Frankreich; die andere Seite hingegen spricht sich unter Leitung der einflussreichen Herzogin von Marlborough für eine Fortsetzung des Krieges aus. Königin Anna selbst schwankt indes noch in ihrer Entscheidung – so entspinnt sich am Hofe ein Intrigenspiel zwischen Bolingbroke und Marlborough, bei dem jeder die Königin auf seine Seite ziehen will. Ein weiterer Konflikt bahnt sich auf der menschlichen Ebene an, denn sowohl Anna als auch Herzogin Marlborough haben es auf den jungen Masham abgesehen, wobei der wiederum nur Augen für die Zofe Abigail hat. In diesem Durcheinander der Gefühle behält letzten Endes nur Bolingbroke den Überblick. Geschickt zieht er seine Fäden und erreicht schließlich doch noch sein hehres Ziel: den Friedensvertrag mit Frankreich.

Erscheinungsdatum
1923-02-01
TMDB
8.0 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 34 Min.
Regie
Ludwig Berger

Besetzung

Wissenswertes

Ein Glas Wasser ist ein deutscher Stummfilm aus dem Jahre 1923 von Ludwig Berger nach dem nahezu gleichnamigen Bühnenlustspiel von Eugène Scribe.

Produktionsnotizen

Ein Glas Wasser entstand Ende 1922 im Decla-Bioscop-Atelier Neubabelsberg und hatte die Außendrehorte Bayreuth, Bruchsal und Veitshöchheim sowie das Freigelände Neubabelsberg. Der Film passierte die Zensur am 19. Januar 1923 und wurde am 1. Februar 1923 in Berlins Ufa-Palast am Zoo uraufgeführt. Der sechsaktige Film war 2558 Meter lang.

Die Filmbauten entstanden auf dem Freigelände in Neubabelsberg. Bergers Bruder Rudolf Bamberger und Hermann Warm entwarfen die Bauten, die Erich Czerwonski ausführte.

Der Schweizer Henry Stuart spielte hier seine erste Rolle in einem deutschen Film. Hermann Bing hatte die Aufnahmeleitung.

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