Hagazussa (2018)
Der Hexenfluch
Im Österreich des 15. Jahrhunderts lebt die junge Albrun mit ihrer Mutter in einer abgelegenen Hütte in den Bergen als Ziegenhirtin. Als die Mutter eines Winters schwer krank wird und stirbt, wird Albruns ohnehin schon schweres Leben noch härter. Traumatisiert bleibt sie allein in der Hütte zurück. 20 Jahre später ist sie selbst Mutter, doch weil weit und breit kein Vater oder Ehemann in Sicht ist, gilt sie in der Dorfgemeinschaft als Außenseiterin und potentielle Hexe. Als Albrun Freundschaft mit einer anderen Frau aus der Gegend schließt, wird sie von dunklen Visionen und Erinnerungen geplagt und die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmt immer mehr. Sie spürt, dass da in den Wäldern etwas Düsteres auf sie wartet…
- Erscheinungsdatum
- 2018-05-17
- TMDB
- 5.7 / 10 (283)
- Laufzeit
- 1 Std. 42 Min.
- Genres
- Horror, Drama, Fantasy
- Regie
- Lukas Feigelfeld
Besetzung
- Aleksandra Cwen — Albrun
- Claudia Martini — Mother
- Tanja Petrovsky — Swinda
- Haymon Maria Buttinger — Minister
- Celina Peter — Young Albrun
- Gerdi Marlen Simon — Daughter
- Franz Stadler — Wurzelsepp
- Thomas Petruo — Village Doctor
- Judith Geerts — Nun
- Kilian Abeltshauser — Farmer
- Maximilian Hinterberger — Village Boy #1
- Richard Gerum — Village Boy #2
Wissenswertes
Hagazussa – Der Hexenfluch, auch Hagazussa – A Heathen’s Curse, ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2017 des österreichischen Regisseurs und Drehbuchautors Lukas Feigelfeld. Die Premiere erfolgte im September 2017 am Fantastic Film Fest in Austin, Texas, die deutsche Erstaufführung im Januar 2018 beim Filmfestival Max Ophüls Preis. Kinostart war in Deutschland am 17. Mai 2018. Die Erstausstrahlung auf 3sat erfolgte am 15. Februar 2020.
Produktion und Hintergrund
Hagazussa ist Althochdeutsch für Hexe (siehe Etymologie).
Produziert wurde der Film von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und der Retina Fabrik Filmproduktion. Bei dem Film handelt es sich um den Abschlussfilm von Feigelfeld an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Für den Ton zeichneten Niklas Kammertöns, Sven Mühlender und Daniel Pinzer verantwortlich, für das Kostümbild Katrin Wolfermann, für das Szenenbild Dana Dumann und für die Maske Claus Grüßner und Janina Kuhlmann.
Die Arbeiten zum Film von der ersten Idee bis zum fertigen Film dauerten vier Jahre, die Dreharbeiten mussten aus Budgetgründen ohne die Unterstützung der deutschen oder österreichischen Filmförderung ein Jahr unterbrochen werden, die Finanzierung gelang über eine Crowdfunding-Kampagne. Die Dreharbeiten fanden zum Teil in der Nähe des Wolfgangsees statt.
Im August 2018 erschien der Film auf DVD und Blu-ray, im Mai 2019 wurde er ins Angebot von Netflix aufgenommen und im September 2021 in das Abo von Amazon Prime Video.
Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.
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