Der Mann aus dem Eis

Der Mann aus dem Eis (2017)

Vor über 5000 Jahren lebte Kelab mit seiner Großfamilie am Fuße der Ötztaler Alpen. Eines Tages begibt sich der Stammesanführer auf die Jagd. Während seiner Abwesenheit wird seine Sippe brutal überfallen. Kelabs Frau und sein Sohn werden dabei ermordet und ihre Siedlung hoffnungslos zerstört. Anscheinend geschah alles, um den heiligen Schrein Tineka zu stehlen, den Kelab sicher verwahrt hatte. Als Kelab seine Familie tot auffindet, schwört er Rache an den Mördern. Er begibt sich auf eine gefährliche Reise über die Alpen, um den Spuren der unbekannten Täter zu folgen und ahnt noch nicht, dass er für seine Gier nach Vergeltung sein eigenes Leben lassen muss.

Erscheinungsdatum
2017-11-30
TMDB
6.2 / 10 (137)
Laufzeit
1 Std. 36 Min.
Genres
Drama, Historie
Regie
Felix Randau

Besetzung

Wissenswertes

Der Mann aus dem Eis ist ein deutsch-italienisch-österreichischer Abenteuerfilm von Felix Randau, der am 8. August 2017 im Rahmen des Internationalen Filmfestivals von Locarno seine Premiere feierte. Die fiktive Geschichte des Films ist in prähistorischer Zeit in der Jungsteinzeit angesiedelt und beleuchtet die möglichen Hintergründe des Ablebens von Ötzi, der mehr als 5000 Jahre später als Gletschermumie aufgefunden wurde.

Hintergrund

Der „Mann vom Tisenjoch“, bald nach seiner Auffindung im September 1991 unter dem Spitznamen Ötzi weltweit bekannt geworden, gilt als der wichtigste Mumien-Fund aus der Endphase der Jungsteinzeit in Europa. Seine Leiche blieb als gefriergetrocknete Mumie im Eis des Similaungletschers in den Ötztaler Alpen erhalten, woher der Spitzname oder auch die Bezeichnung Gletschermann rührt.

Mithilfe der Radiokohlenstoffdatierung wurde der Todeszeitpunkt des Mannes auf die Zeit zwischen 3359 und 3105 v. Chr. bestimmt. Im Jahr 2007, sechs Jahre, nachdem man auf Röntgenaufnahmen der Mumie eine Pfeilspitze entdeckt hatte, wurde ein schlüssiges Szenario publiziert, wonach Ötzi wahrscheinlich durch eine Pfeilattacke getötet wurde.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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