Ayla

Ayla (2017)

Im Korea-Krieg der 1950er Jahre findet der türkische Soldat Süleyman ein halberfrorenes, elternloses Mädchen mitten im umkämpften Gebiet und nimmt sich des Kindes unter Einsatz seines Lebens an. Da er sich nicht mit der Kleinen verständigen kann, gibt er ihr den Namen Ayla und schmuggelt sie in seine Armee-Basis, um sie außer Gefahr zu bringen. Zwischen dem Soldaten und dem Mädchen entsteht eine enge Beziehung und selbst in dunklen Stunden bringt das Kind Freude ins Lager der türkischen Armee. Doch als der Krieg endet, muss Süleymans Brigade heimkehren. Er versucht alles, um sein Mündel mitzunehmen, muss sie letztendlich aber doch im Waisenhaus zurücklassen. Trotzdem gibt er die Hoffnung nicht auf, sie eines Tages wiederzusehen.

Erscheinungsdatum
2017-10-27
TMDB
8.0 / 10 (412)
Laufzeit
2 Std. 5 Min.
Genres
Drama, Kriegsfilm, Historie
Regie
Can Ulkay

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Ayla ist ein türkisches und koreanisches Filmdrama von Can Ulkay aus dem Jahr 2017. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten. Ayla wurde als türkischer Beitrag für den besten fremdsprachigen Film für die Oscarverleihung 2018 ausgewählt, aber nicht nominiert.

Hintergrund und Produktion

Ayla basiert auf der gemeinsamen Geschichte von Kim Eun-ja und Süleyman Dilbirliği (1926–2017). Deren erstmalige Wiedervereinigung, nach rund 60 Jahren im Jahr 2010, wurde von Journalisten des südkoreanischen Rundfunksenders MBC begleitet. Die daraus entstandene Dokumentation wurde unter dem Namen Kore Ayla veröffentlicht. In der Folge entstand die Absicht einer Verfilmung.

Der Soundtrack zum Film stammt von der türkischen Musikband Oceans of Noise.

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