Phaedra

Phaedra (1962)

Eine moderne Nacherzählung des griechischen Mythos von Phaedra. Die junge und temperamentvolle zweite Frau eines extrem reichen Reeders trifft ihren entfremdeten Stiefsohn Alexis und es sprüht sofort zwischen ihnen. Ihre Liebe scheint von Anfang an zum Scheitern verurteilt, als sie ihn überredet, nach Paris zu kommen, um seinen Vater zu treffen.

Erscheinungsdatum
1962-05-25
TMDB
5.7 / 10 (43)
Laufzeit
1 Std. 56 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm
Regie
Jules Dassin

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Hippolytos
  • Gedreht in: Griechenland
  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 2

Phaedra ist ein Filmdrama aus dem Jahr 1962, das in US-amerikanisch-französisch-griechischer Co-Produktion entstand. Das Drehbuch basiert auf der Tragödie Der bekränzte Hippolytos des griechischen Dichters Euripides.

Hintergrund

In Deutschland kam der Film erstmals am 7. September 1962 in die Kinos.

Gedreht wurde auf der griechischen Insel Hydra, in Piräus und an der Küstenstraße nach Kap Sounion (Selbstmordszene Alexis).

Nachdem Regisseur Jules Dassin 1953 Hollywood verlassen musste – er stand auf der „Schwarzen Liste“ der HUAC –, zog es ihn nach Frankreich, wo er mit geringem Budget erfolgreich war. Dort lernte er auch die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Mit ihr drehte er 1960 den Festival-Erfolg Sonntags... nie!. Da in den USA die antikommunistische McCarthy-Ära geendet hatte, konnte Dassin auch wieder in den USA Fuß fassen.

Anthony Perkins war durch seine Rolle des Norman Bates in dem Hitchcock-Klassiker Psycho ein Star geworden. Um einem Rollenklischee zu entgehen, ging Perkins nach Europa. Phaedra war für ihn die zweite europäische Filmarbeit.

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