Die Puppe

Die Puppe (1919)

Der Jüngling Lancelot ist ein überaus schüchterner Bursche und hat nicht die geringste Lust, zu heiraten. Umso größer ist sein Schreck, als sein Onkel, der Baron de Chanterelle, ihm sage und schreibe 40 Jungfrauen präsentiert, von denen Lancelot sich eine aussuchen soll. 40 Jungfrauen – das ist eindeutig zu viel für den armen Lancelot, und so ergreift er die Flucht an einen garantiert frauenlosen Ort: ins Kloster. Als die Mönche von der Mitgift erfahren, die Lancelot bei vollzogener Hochzeit von seinem Onkel kassieren würde, überreden sie ihn, zum Schein zu heiraten – eine weibliche, aufziehbare Puppe. Lancelot willigt ein, die Mönche freuen sich auf die Mitgift, und alles scheint in schönster Ordnung zu sein – bis die Puppe kurz vor der Trauung zerbricht...

Erscheinungsdatum
1919-12-05
TMDB
7.4 / 10 (98)
Laufzeit
1 Std. 4 Min.
Genres
Komödie, Fantasy, Liebesfilm
Regie
Ernst Lubitsch

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: La poupée

Die Puppe ist ein deutscher Stummfilm von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1919. Er beruht auf Alfred Maria Willners deutscher Übersetzung der französischen Operette La poupée von Edmond Audran, frei nach Motiven von E. T. A. Hoffmann.

Produktion

Der Film wurde in den Ufa-Union-Ateliers, Tempelhof bei Berlin gedreht. Die Uraufführung des Films fand am 4. Dezember 1919 im Ufa-Palast am Zoo in Berlin statt.

Ernst Lubitsch selbst bezeichnete den Film rückblickend als „pure Phantasie; die meisten Kulissen waren nur aus Pappe, manche sogar aus Papier. Bis heute halte ich diesen Film für einen der einfallsreichsten, die ich je gedreht habe.“

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