Last Resistance - Im russischen Kreuzfeuer

Last Resistance - Im russischen Kreuzfeuer (2017)

Кіборги

September 2014: Seit vier Monaten belagern russische Streitkräfte unter den Augen einer entsetzten Weltöffentlichkeit den Flughafen der ukrainischen Metropole Donezk. Tag für Tag sehen sich die Verteidiger einer hoffnungslosen Übermacht ausgesetzt, und dennoch halten die Soldaten weiterhin verzweifelt ihre Stellung, um dem Krieg um die Ukraine doch noch eine entscheidende Wendung zu geben. Inmitten dieses Hexenkessels erlebt eine kleine Gruppe von ukrainischen Freiwilligen den ersten Tag ihres Einsatzes, und schon bald wird ihre idealistische Begeisterung in einem gnadenlosen Kampf ums Überleben auf die Probe gestellt. Gefangen im Kreuzfeuer zwischen Armee und pro-russischen Separatisten verteidigen die Männer wochenlang in den Ruinen des Flughafens ihre Heimat. Was ihnen dort widerfährt, wird die Überlebenden für alle Zeit prägen – und ihr beinahe übermenschliches Durchhaltevermögen wird sie bis über die Grenzen hinaus unvergessen machen.

Erscheinungsdatum
2017-12-07
TMDB
7.4 / 10 (66)
Laufzeit
1 Std. 31 Min.
Genres
Kriegsfilm, Action, Drama
Regie
Ахтем Сеітаблаєв

Besetzung

Wissenswertes

  • Einspielergebnis: 884.894 $
  • Gedreht in: Flughafen Tschernihiw Schestowyzja
  • Auszeichnungen: 2 · Nominierungen: 0. Darunter: Golden Dzyga Award for best film; 100 best films in the history of Ukrainian cinema

Last Resistance – Im russischen Kreuzfeuer ist ein ukrainisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2017 über die sogenannten Cyborgs, die ukrainischen Verteidiger in der zweiten Schlacht am Flughafen Donezk während des Krieges im Donbass. Der Film wurde von Natalija Woroschbyt geschrieben, Regie führte Achtem Seitablajew, die Produktion erfolgte durch Iwanna Djadjura.

Produktion

Das Projekt startete am 19. Oktober 2014, als die Kämpfe am Flughafen eskalierten. Regisseur Achtem Seitablajew stieß auf große Skepsis. Viele hielten die Dreharbeiten während des laufenden Konflikts für „zu früh“. Gleichzeitig erhielt er jedoch auch ermutigende Briefe von Soldaten und ihren Familien. Die Drehbuchautorin Natalija Woroschbyt schrieb die Geschichte über einen Kampfeinsatz, der im September 2014 begann.

Seitablayew erklärte, der Film handle von der „Wahl zwischen sowjetischer Vergangenheit und europäischer Zukunft“ und die Filmemacher hätten die Entschlossenheit der Figuren und die Leidenschaft hinter ihrem Kampf für die Ukraine darstellen wollen. Der Film wurde primär für ein ukrainisches Publikum produziert, sollte aber auch international auf die Geschichte aufmerksam machen.

Der Film wurde von Ivanna Diadiura produziert. Die Hälfte des Budgets von 47 Millionen ukrainischen Hrywnja (circa 1,8 Millionen US-Dollar) wurde von der staatlichen ukrainischen Filmagentur Derzhkino finanziert, weitere Mittel kamen von Idas Film, dem Telekommunikationsunternehmen Kyivstar und dem georgischen Unternehmen TUTA.

Zwei Drittel des Films wurden in der Oblast Kiew gedreht. Teile des Films entstanden auf dem stillgelegten Flughafen Tschernihiwka Schestowyzja und dem Truppenübungsplatz Gontschariw. Veteranen der Schlacht waren an jedem Drehtag anwesend und standen beratend zur Seite. Es wurden etwa vier Stunden verwertbares Material gedreht. Seitablayews Regiefassung hatte eine Länge von 140 Minuten.

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