12 dicembre

12 dicembre (1972)

On December 12th, 1969 a bomb went off at the Piazza Fontana in Milan that killed 16 people and injured 84. Railway worker and anarchist activist Giuseppe Pinelli was picked up, along with other anarchists, for questioning regarding the attack. He was held and interrogated for three days, longer than Italian law specified that people could be held without seeing a judge. Just before midnight on December 15, 1969 Pinelli was seen to fall to his death from a fourth floor window of the Milan police station. Although officially deemed a suicide, the reporter who watched the fall from the street maintained that he was pushed. Three police officers interrogating Pinelli were put under investigation in 1971 for murder but charges were dropped because of lack of evidence.

Erscheinungsdatum
1972-05-20
TMDB
6.6 / 10 (9)
Laufzeit
42 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Giovanni Bonfanti, Pier Paolo Pasolini

Besetzung

Wissenswertes

Der 12. Dezember ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1972 über den Anschlag auf die Landwirtschaftsbank in Mailand im Jahr 1969. Der als Regisseur genannte Giovanni Bonifante bezeichnet das anonyme Autorenkollektiv Lotta Continua. Entstanden ist der Film unter der Regie von Pier Paolo Pasolini, der die Interviews im Film durchgeführt und dokumentiert hat, der im Abspann des Films aber nicht genannt wird.

Produktion

Der Film entstand zeitgleich mit Pasolinis „Decameron“ und sollte ebenfalls von Alberto Grimaldi produziert werden. Doch das Projekt war Grimaldi zu riskant. Als Produzent des Films wurde schließlich Lotta continua genannt. Pasolini machte die Interviews, überließ aber aus Zeitgründen den Schnitt des Filmmaterials von insgesamt sechs Stunden seinem Freund, dem jungen Filmkritiker und -regisseur Maurizio Ponzi, der von Roberto Mancini unterstützt…

Die Musik zum Film komponierte Pino Masi.

Wie Roberto Chiesi vom Pasolini-Archiv und Forschungszentrum in Bologna erklärt, habe Pasolini nach Auskünften von Zeitzeugen einen sehr großen Einfluss auf diesen Film gehabt, sowohl auf die Struktur als auch inhaltlich. Lotta Continua hätte auch eine viel militantere Rhetorik benutzt. Pasolini selbst sagte später in einem Gespräch, sein Anwalt habe ihn gewarnt, den Film zu drehen, er könne inhaftiert werden, die Sache sei gefährlich.

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