Und das Leben geht weiter

Und das Leben geht weiter (1943)

The Human Comedy

Teenager Homer Macauley stays at home in the small town of Ithaca, California to support his family while his older brother Marcus prepares to go to war.

Erscheinungsdatum
1943-03-02
TMDB
6.2 / 10 (36)
Laufzeit
1 Std. 58 Min.
Genres
Drama, Familie
Regie
Clarence Brown

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Santa Monica
  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 5. Darunter: Oscar für die beste Originalgeschichte

Und das Leben geht weiter ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs Clarence Brown aus dem Jahr 1943, der auf einer Erzählung von William Saroyan basiert. Der junge Homer Macauley lebt mit seiner Familie während des Zweiten Weltkriegs in der fiktiven Stadt Ithaca in Kalifornien und ist dort, ebenso wie sein Umfeld, den Folgen des Krieges an der Heimatfront ausgesetzt.

Produktion und Hintergrund

Die Filmaufnahmen begannen am 2. September und dauerten bis Mitte November 1942. Einige Szenen des Films wurden in einem verlassenen Güterbahnhof der Pacific Electric in Santa Monica in Kalifornien gedreht. Weitere Aufnahmen entstanden auf einem Sportplatz einer Highschool im Norden von Hollywood sowie in Sunland und auf Clarence Browns Ranch in Calabasas in Kalifornien. Auch in Fresno soll gedreht worden sein.

In zwei Szenen des Films erscheint Matthew Macauleys Geist auf dem Bildschirm und Ray Collins, der diese Rolle spielt, spricht in der US-amerikanischen Originalfassung dazu. Im Film sind unter anderem die Songs Rock of Ages – Cielito lindo – My Old Kentucky Home und Church in the Wildwood zu hören. In den Festival-Szenen treten verschiedene Ethnien auf, die Tänze ihrer Heimat aufführen. Eine andere Szene zeigt drei Soldaten auf Urlaub.

Der Film feierte am 2. März 1943 Weltpremiere in New York.

Nach damaligen Informationen soll Metro-Goldwyn-Mayer Saroyan das 240 Seiten starke Drehbuch, das er angeblich in zwei Wochen geschrieben haben soll, für 60.000 $ abgekauft haben. Danach kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Autor und der Produktionsgesellschaft, nachdem das Studio King Vidor als Regisseur engagieren wollte und es unterschiedliche Ansichten über die Länge des Drehbuchs gab.

Der damalige Kinderdarsteller Jack „Butch“ Jenkins, Sohn der Schauspielerin Doris Dudley und Enkel des Kolumnisten Bide Dudley, gab sein Leinwanddebüt in diesem Film. Seine Leistung wurde allgemein gelobt. Jenkins wurde von Clarence Browns Sekretärin „entdeckt“. Brown gab ihm in seinem 1944 gedrehten Film Kleines Mädchen, großes Herz (National Velvet) erneut eine tragende Rolle.

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