Genesis 2.0

Genesis 2.0 (2018)

Auf einer sibirischen Insel in der Arktis wühlen Elfenbeinjäger nach den Stoßzähnen prähistorischer Mammuts, während in cleanen Biotech-Laboren Molekularbiologen und Gentechniker an der Neuschöpfung des Lebens arbeiten. Das dokumentarische Essay verbindet die Suche nach frühesten Spuren des Lebens und seiner durchrationalisierten Wiederauferstehung durch eine kühne Komposition imposanter Bilder, die ungewöhnliche Fragen nach dem Sinn des Lebens und der Zukunft stellen.

Erscheinungsdatum
2018-11-28
TMDB
6.4 / 10 (21)
Laufzeit
1 Std. 52 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Maxim Arbugajew, Christian Frei

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Sundance World Cinema Special Jury Prize Documentary

Genesis 2.0 ist ein Dokumentarfilm des Oscar-nominierten Schweizer Regisseurs Christian Frei und des russischen Filmemachers Maxim Arbugaev, der am 20. Januar 2018 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte. Der Film dokumentiert den gefährlichen Alltag der Sammler von Mammutstoßzähnen auf einer abgelegenen Inselgruppe in Sibirien. Gleichzeitig versuchen Klonforscher aus dem schockgefrorenen genetischen Material das längst ausgestorbene Wollhaarmammut wieder zum Leben zu erwecken.

Produktion

Regie führte der Präsident der Schweizer Filmakademie Christian Frei gemeinsam mit dem jungen russischen Filmemacher Maxim Arbugaev.

Den professionellen Mammutjäger Peter Grigoriev und den arbeitslosen Spira Sleptsov verbindet der Wunsch, endlich einen bedeutenden Fund eines Elfenbeinstoßzahns zu machen. Das «weiße Gold» kann in China zu hohen Preisen verkauft werden – dafür riskieren sie viel.

Nicht nur Klonforscher sind am Wollhaarmammut interessiert, sondern auch Molekularbiologen und Genetiker wie der Harvard-Professor George Church. Er nutzt für seine Forschung die neusten technologischen Möglichkeiten der synthetischen Biologie und arbeitet daran, einen mammutähnlichen Elefanten zu editieren, einen Mammophanten.

Die Aufnahmen entstanden in Russland, den USA, Südkorea und China. Anfang Januar 2018 wurde ein Trailer zum Film veröffentlicht, bevor er am 20. Januar 2018 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte. Beim Sundance Film Festival wurde die Kameraarbeit des Schweizer Kameramanns Peter Indergand und des Filmemachers und Ko-Regisseurs Maxim Arbugaev mit dem World Cinema Documentary Special Jury Award for Cinematography ausgezeichnet…

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