Berlin '36 (2009)
Die wahre Geschichte einer Siegerin
Gretel Bergmann gewinnt in England die Meisterschaft im Hochsprung. Ihr Vater hatte die begabte Sportlerin, die im Nationalsozialismus als Jüdin nicht trainieren durfte, rechtzeitig in England in Sicherheit gebracht. Da die Amerikaner ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen davon abhängig machen, dass jüdische Sportler und besonders die international bekannte Hochspringerin Gretel Bergmann gleichberechtigt teilnehmen können, gerät das faschistische Olympia-Komitee in Berlin in Schwierigkeiten. Als ihre Familie bedroht wird, kehrt Gretel nach Deutschland zurück und wird scheinbar gleichberechtigt im olympischen Trainingslager der Hochspringer aufgenommen. Trainer Waldmann, der von Gretels Begabung, Leistungsfähigkeit und Disziplin begeistert ist, weigert sich, sportliche Fairness und Moral aufzugeben und sie gemäß Anweisung der Parteifunktionäre wettkampfunfähig zu machen. Er wird fristlos entlassen und durch den parteitreuen Trainer Kulmbach ersetzt.
- Erscheinungsdatum
- 2009-09-09
- TMDB
- 5.4 / 10 (40)
- Laufzeit
- 1 Std. 40 Min.
- Genres
- Drama, Historie
- Regie
- Kaspar Heidelbach
Besetzung
- Karoline Herfurth — Gretel Bergmann
- Sebastian Urzendowsky — Marie Ketteler
- Axel Prahl — Hans Waldmann
- Robert Gallinowski — Sigfrid Kulmbach
- Thomas Thieme — Hans von Tschammer und Osten
- Johann von Bülow — Karl Ritter von Halt
- August Zirner — Edwin Bergmann
- Maria Happel — Paula Bergmann
- Franz Dinda — Rudolph Bergmann
- Leon Seidel — Walter Bergmann
- Marita Breuer — Eleonore Ketteler
- Otto Tausig — Leo Löwenstein
Wissenswertes
- Gedreht in: Deutschland und London
Berlin 36 ist ein deutsches Filmdrama von Kaspar Heidelbach aus dem Jahr 2009 mit Karoline Herfurth in der Hauptrolle. Der Film ist an das Schicksal der jüdischen Leichtathletin Gretel Bergmann angelehnt, die auf Anweisung des Nationalsozialistischen Reichsbunds für Leibesübungen von den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin ferngehalten wurde.
Produktion
Die Gemini Film Eyeworks Produktion in Kooperation mit NDR, Degeto Film und Beta Film wurde von nordmedia Fonds, der Filmstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, dem Deutschen Filmförderfonds und der MEDIA gefördert.
Die Dreharbeiten begannen am 6. August 2008 und endeten am 19. Oktober 2008. Das „Haus des Sports“ stellt im Film das Rathaus Bochum dar, welches für die Dreharbeiten vier Tage lang gesperrt wurde. Neben dem Filmstandort Bochum waren verschiedene Orte und Städte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin Motivgeber, darunter das niedersächsische Schloss Eldingen bei Celle als Leichtathletik-Trainingslager sowie…
Der Film hatte seine Deutschlandpremiere am 20. August 2009. Der Kinostart war am 10. September 2009, die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen am 11. Juli 2012 in der ARD, wo der Film mit 4,43 Millionen Zuschauern und 15,5 Prozent Gesamtmarktanteil den Tagessieg erreichte.
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