Styx (2018)
Rike ist vierzig, eine erfolgreiche Ärztin, deren Job alles von ihr verlangt. Sie will ihren dringend benötigten Jahresurlaub nutzen, um sich ihren lang gehegten Traum zu erfüllen, allein von Gibraltar bis Ascension, einer kleinen tropischen Insel mitten im Atlantik, zu segeln. Ihr Wunsch nach einem unbeschwerten Urlaub scheint sich zu erfüllen, aber dann, nach einem Sturm, wird ihr schönes Abenteuer plötzlich zu einer beispiellosen Herausforderung, als sie ein schwer beschädigtes, hoffnungslos überladenes Flüchtlingsboot in der Nähe entdeckt. Ein Urlaub wird zu einer traumatischen Erfahrung: Die Notärztin und Einhandseglerin Rike wollte eigentlich mit einer Segelyacht nach Ascension in den Südatlantik. Auf ihrer Route trifft sie unweit der mauretanischen Küste auf einen havarierten, mit Menschen überladenen Fischtrawler.
- Erscheinungsdatum
- 2018-09-13
- TMDB
- 6.3 / 10 (117)
- Laufzeit
- 1 Std. 34 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Wolfgang Fischer
Besetzung
- Susanne Wolff — Rike
- Alexander Beyer — Paul
- Inga Birkenfeld — Assistant Doctor Marie
- Gedion Oduor Wekesa — Kinglsey
- Kelvin Mutuku Ndinda — Kelvin
Wissenswertes
- Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 2
Styx ist ein Spielfilm von Wolfgang Fischer aus dem Jahr 2018. Die Premiere der deutsch-österreichischen Koproduktion mit Susanne Wolff in der Hauptrolle erfolgte am 16. Februar 2018 im Rahmen der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin, wo der Film als Eröffnungsfilm der Sektion Panorama Special gezeigt und mit dem Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung ausgezeichnet wurde. Der Film kam am 13. September 2018 in die deutschen und am 23. November 2018 in die österreichischen Kinos.
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden von Oktober bis Dezember 2016 auf Malta und in Nordrhein-Westfalen statt. Unterstützt wurde die Produktion vom Österreichischen Filminstitut, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Eurimages, der Film- und Medienstiftung NRW, dem Deutschen Filmförderfonds, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmförderungsanstalt sowie der Malta Film Commission. Beteiligt waren der Westdeutsche Rundfunk und Arte.
Produziert wurde der Film von der deutschen Schiwago Film, Koproduzent war die österreichische Amour Fou Filmproduktion. Für den Ton zeichnete Andreas Turnwald verantwortlich, für das Kostümbild Nicole Fischnaller und für das Maskenbild Elke Hahn.
Der Filmtitel spielt auf den Fluss Styx an, der in der griechischen Mythologie die Grenze zwischen der Welt der Menschen und der Unterwelt bildet. Es ist zudem der Name einer Göttin, der Tochter des Okeanos, und bedeutet Wasser des Grauens.
Die Yacht ist nach dem Botaniker Asa Gray benannt, einem Freund und Briefpartner von Charles Darwin.
Der Film wurde 2021 im Rahmen der Edition österreichischer Film von Hoanzl und dem Standard auf DVD veröffentlicht.
Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.
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