Edvard Munch

Edvard Munch (1974)

Edvard Munch's childhood is overshadowed by death: he suffers the loss of his sister and mother, while enduring serious illness himself, almost dying. At university, Munch discovers his talent as a painter. As he immerses himself in the art world, he becomes part of a cultural revolution led by the likes of nihilist Hans Jæger.

Erscheinungsdatum
1974-11-12
TMDB
7.3 / 10 (81)
Laufzeit
3 Std. 31 Min.
Genres
TV-Film, Historie, Drama
Regie
Peter Watkins

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Oslo und Åsgårdstrand

Edvard Munch ist ein norwegisch-schwedischer Fernsehfilm aus dem Jahr 1974 über den gleichnamigen norwegischen Künstler. Regie bei der mit dokumentarischen Stilmitteln inszenierten Filmbiografie führte Peter Watkins.

Hintergrund

Die Idee zu einem Spielfilm über Edvard Munch kam Watkins 1968, als er während einer Werkschau seiner Filme an der Universität Oslo das Munch-Museum besuchte. Wegen mehrjähriger Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern konnte er seine Recherchen erst 1971 beginnen.

Watkins verstand seinen Film als Herausforderung an den „limitierten“ Blick der Kunsthistoriker, die den Fokus stärker auf künstlerische Einflüsse richteten statt auf das Verhältnis von persönlicher Biografie und Werk. Kritiker Robert Keser entdeckte Parallelen in der Rastlosigkeit und den nicht enden wollenden Angriffen auf das Schaffen von Munch und Regisseur Watkins.

Edvard Munch entstand als Gemeinschaftsproduktion des norwegischen Senders NRK und des schwedischen Senders SVT. Die in Norwegen spielenden Szenen wurden in Oslo und Åsgårdstrand zwischen Februar und Juni 1973 auf 16-mm-Film gedreht. Wie bei Watkins üblich, wurden die Rollen ausschließlich mit Laiendarstellern besetzt.

Trotz positiver Reaktionen im Anschluss an die europaweiten Fernsehausstrahlungen (angefangen mit Norwegen und Schweden 1974) hielt NRK den Film nach der Erstauswertung unter Verschluss und vernichtete sogar die originalen Tonbänder, inklusive der Endabmischung, weshalb Watkins und ein Toningenieur für die Erstellung der um rund 40 Minuten kürzeren Kinoversion den Ton von 16-mm-Magnetton-Filmkopien abnehmen mussten.

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