Gadjo Dilo - Geliebter Fremder

Gadjo Dilo - Geliebter Fremder (1998)

Gadjo Dilo

Der Franzose Stéphane begibt sich auf die Suche nach einer Sängerin nach Rumänien und lernt dort die Kultur der Roma sowie die ungestüme Sabina kennen.

Erscheinungsdatum
1998-04-08
TMDB
7.4 / 10 (110)
Laufzeit
1 Std. 42 Min.
Genres
Drama, Musik, Liebesfilm
Regie
Tony Gatlif

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Publikumspreis bei Tromsøs internationalen Filmfestival

Gadjo Dilo – Geliebter Fremder ist eine Tragikomödie von Tony Gatlif aus dem Jahr 1997. Sie entstand in französisch-rumänischer Koproduktion.

Produktion und Hintergrund

Gadjo Dilo – Geliebter Fremder war nach Die Prinzen (1983) und Latcho Drom (1993) der Abschluss von Tony Gatlifs Trilogie über die Roma. Der Film gilt als ein seltenes Beispiel für die Selbstrepräsentation von Roma im Film, da er einer der wenigen Filme über Roma ist, die von einem Rom gedreht wurden (Regisseur Tony Gatlif ist der Sohn einer Romni).

Die Dreharbeiten fanden in Rumänien und dabei überwiegend im Dorf Creţuleşti (Gemeinde Mătăsaru, Kreis Dâmbovița) unweit von Bukarest, statt. Die Kostüme schuf Mihaela Ularu, die Filmbauten stammten von Brigitte Brassart.

„Gadjo dilo“ ist romani für „verrückter Fremder“, wobei „Gadjo“ Nicht-Roma bzw. Roma, die außerhalb der Roma-Kultur leben, umfasst.

Der Film zeigt die Entwicklung Stéphanes. Seine Reise beginnt als Franzose, zur „Mehrheit“ gehörend und mit einem Außenblick auf die Roma ohne Kenntnis der Kultur oder Sprache. Er wird von Izidor als Trophäe behandelt und im Dorf als Fremder angesehen und angefeindet. Am Ende des Films ist Stéphane ein fester Teil der Roma-Gruppe, spricht die Sprache und ist Teil der Minderheit geworden.

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