Kolyma - Straße der Knochen

Kolyma - Straße der Knochen (2017)

Der Filmemacher Stanislaw Mucha (Absolut Warhola) bereist für Kolyma die gleichnamige Landstraße durch den tiefsten russischen Nordosten. Sie ist 2.000 km lang und war einst Zentrum der Gulags, also des berüchtigten sowjetischen Straflagersystems. Als Verbindung ließ sie ein Netzwerk der Arbeiterlager entstehen, in denen Menschen unter schrecklichen Bedingungen versuchten zu überleben. Millionen Arbeiter wurden dort gegen ihren Willen eingespannt und viele mussten in der Kälte ihr Leben lassen. Eine ausführliche Aufarbeitung der Geschichte steht aber bis heute noch aus und die Zeit, in der noch Zeitzeugen oder deren direkte Nachfahren von den damaligen Gräueltaten berichten können, wird knapp.

Erscheinungsdatum
2017-11-01
TMDB
8.5 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 25 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Stanisław Mucha

Wissenswertes

Kolyma – Straße der Knochen ist ein Dokumentarfilm des polnischen Regisseurs Stanisław Mucha (* 1970) von 2017. Die Dokumentation entstand, als Mucha um die 2000 km entlang der Fernstraße R504 im Russlands Fernen Osten fuhr, welche auch die „Straße der Knochen“ genannt wird. Deren Verlauf entspricht in weiten Teilen der heutigen R504. Mucha wollte den Weg nachzeichnen, den sein Vater 1952, der in ein Gulag-Arbeitslager deportiert wurde, gehen musste.

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