In den Klauen des Giganten (1958)
Giant from the Unknown
In der Gegend des "Devils Crag" in Südkalifornieren kommt es zu Fällen von scheinbar sinnloser Zerstörung und schließlich einem Todesfall. Sheriff Parker steht vor einem Rätsel, hat jedoch den Geologen Wayne Brooks in Verdacht, der um die große und düstere Felsformation die Böden untersucht. Als jedoch der Archäologe Cleveland samt Frau Janet in der Gegend auftaucht, unterstützt Brooks sie bei der Suche nach Spuren einer Gruppe abtrünniger Conquistadore, die im 16.Jahrhundert hier Angst und Schrecken verbreitet haben sollen. Man ist schon bald erfolgreich, doch auch Brooks macht eine herausragende Entdeckung: der Boden der Region hat so gute konservierende Eigenschaften, das er seine Einschlüsse praktisch in Stasis hält. Daß der legendäre Riesenconquistador Vargas jedoch ebenfalls zu diesen Einschlüssen zählt und schon bald durch die Gegend stapft, damit hat niemand gerechnet...
- Erscheinungsdatum
- 1958-01-03
- TMDB
- 4.4 / 10 (18)
- Laufzeit
- 1 Std. 18 Min.
- Genres
- Horror
- Regie
- Richard E. Cunha
Besetzung
- Ed Kemmer — Wayne Brooks
- Sally Fraser — Janet Cleveland
- Morris Ankrum — Dr. Frederick Cleveland
- Bob Steele — Sheriff Parker
- Buddy Baer — Vargas the Giant
- Gary Crutcher — Charlie Brown
- Billy Dix — Indian Joe
- Oliver Blake — Cafe Proprietor
- Jolene Brand — Ann Brown
- Ned Davenport — First Townsman
- Ewing Miles Brown — Townsman
- Frank Hart Taussig — Townsman (uncredited)
Wissenswertes
In den Klauen des Giganten ist ein US-amerikanischer Horror- bzw. Science-Fiction-Film von 1958. Die männliche Hauptrolle ist mit Ed Kemmer besetzt, der von 1951 bis 1955 in der Rolle von Commander „Buzz“ Corey Star der Sci Fi-Fernsehserie Space Patrol war. Darsteller des Giganten ist der Boxer Buddy Baer, der in zahlreichen B-Movies auftrat.
Produktionsnotizen
Der 1957 entstandene Film wurde innerhalb von zwei Monaten konzipiert und in Fawnskin am Big Bear Lake abgedreht. Die Drehzeit betrug sechs Tage, die Produktionskosten lediglich $ 55.000. Die Vargas-Maske Buddy Baers stammte von Jack Pierce, der bereits 1931 die berühmte Frankenstein-Maske gefertigt hatte. Für die Spezialeffekte war Harold Banks verantwortlich; sein Name wurde offenbar als Gag für den Ermordeten des Devil’s Crag benutzt.
Die Handlung weist – nach Bill Warren aufgrund der extrem kurzen Produktionszeit – einen gravierenden Fehler auf. Die Viehverstümmelungen und der Mord an Harold Banks finden vor dem Erwachen des Riesen statt, so dass dieser nicht für die Taten infrage kommt.
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