Moral

Moral (1928)

Der bevorstehende Gastauftritt einer pikanten Berliner Revue gefährdet die sittliche Ordnung, die in der konservativen Kleinstadt Emilsburg zu herrschen scheint. Nach einer Protestaktion des ortsansässigen Sittlichkeitsvereins wird der Auftritt vorzeitig beendet. So steht Ninon d’Hauteville, großer Star der Revue, plötzlich ohne Beschäftigung da. Doch der Lokalfürst engagiert sie als Klavierlehrerin für seinen scheuen Sohn, der durch sie ins Erwachsensein eingeführt werden soll. Recht bald erhält Ninon weitere Anfragen nach Klavierstunden, insbesondere von den wollüstigen Mitgliedern des Sittlichkeitsvereins. Heimlich filmt sie alle Besuche dieser Herren und als die Filmaufnahmen durch die Polizei beschlagnahmt werden, droht die Doppelmoral und Scheinheiligkeit des Sittlichkeitsvereins aufzufliegen.

Erscheinungsdatum
1928-01-20
TMDB
7.5 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 22 Min.
Genres
Komödie
Regie
Willi Wolff

Besetzung

Wissenswertes

Moral ist ein 1927 entstandenes, deutsches Stummfilmlustspiel von Willi Wolff mit seiner Gattin Ellen Richter in der Hauptrolle. Die Geschichte basiert auf der gleichnamigen Komödie von Ludwig Thoma.

Produktionsnotizen

Der Film wurde im November und Dezember 1927 im EFA-Atelier sowie im Admiralspalast gedreht, passierte am 11. Januar 1928 die Filmzensur und wurde neun Tage darauf in Berlins Ufa-Theater Kurfürstendamm uraufgeführt. Die Länge des mit Jugendverbot belegten Films betrug 2216 Meter, verteilt auf sechs Akte.

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