Der Teufel und die zehn Gebote (1962)
Le Diable et les Dix Commandements
Ein alter Bankräuber arbeitet in einem Nonnenkloster und macht sich dort durch sein ständiges Fluchen nicht gerade beliebt. Der Bischof, mit dem er zusammen die Schulbank gedrückt hat, will ihn in den zehn Geboten unterweisen, doch ausgerechnet hier mischt sich der Teufel ein. Mit der Hilfe mehrerer Geschichten will er beweisen, dass seine eigene Haltung sehr viel mehr Anziehungskraft besitzt als die zehn Gebote. Er berichtet u.a. vom Verlangen, das eine Striptease-Vorführung auslöst, von Frauen, die mit einem Diamanten-Collier auch ihre Ehemänner tauschen, von einem jungen Mann, der erstmals seine wirkliche Mutter trifft, und von Gaunern, die sich gegenseitig bestehlen.
- Erscheinungsdatum
- 1962-09-14
- TMDB
- 5.7 / 10 (39)
- Laufzeit
- 2 Std. 23 Min.
- Genres
- Komödie
- Regie
- Julien Duvivier
Besetzung
- Claude Rich — Le diable - Voix Off (non crédité)
- Françoise Arnoul — Françoise Beaufort
- Charles Aznavour — Denis Mayeux
- Jean-Claude Brialy — Didier Marin
- Danielle Darrieux — Clarisse Ardan
- Alain Delon — Pierre Messager
- Fernandel — Dieu / God
- Mel Ferrer — Philip Allan
- Micheline Presle — Micheline Allan
- Madeleine Robinson — Germaine Messager
- Dany Saval — Tania
- Michel Simon — Jérôme Chambard
Wissenswertes
- Gedreht in: Brügge
Der Teufel und die Zehn Gebote ist ein französisch-italienischer Episodenfilm aus dem Jahr 1962. Regisseur Julien Duvivier versammelte hier einen Großteil der französischen Filmprominenz vor der Kamera. Es wirken in alphabetischer Reihenfolge unter anderem Charles Aznavour, Jean-Claude Brialy, Danielle Darrieux, Alain Delon, Fernandel, Louis de Funès, Micheline Presle, Michel Simon und Lino Ventura sowie der Hollywoodstar Mel Ferrer mit.
Produktionsnotizen
Die Dreharbeiten fanden in der ersten Jahreshälfte 1962 in den Studios von Boulogne-Billancourt (auch einige Außenaufnahmen) statt. Außendrehs führten nach Brügge, Cabourg, ins Département Calvados und an mehrere Lokalitäten in Paris (Juweliergeschäft Van Cleef & Arpels, Place Vendôme, Gare d’Austerlitz, Quai de Valmy, Hôtel George V, Hippodrom von Auteuil, das Théâtre de la Ville sowie der Arc de Triomphe du Carrousel und das Seine-Ufer).
Ralph Baum übernahm die Produktionsleitung. Die Filmbauten entwarf François de Lamothe. Als Dialogautoren waren beteiligt: Henri Jeanson (Episoden 1, 5 und 7), René Barjavel (Episoden 2, 3 und 4) und Michel Audiard (Episode 6). Co-Komponist Michel Magne übernahm auch die musikalische Leitung. Der 75-jährige Schauspielveteran Gaston Modot war hier letztmals in einem Kinofilm zu sehen.
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