Scapa Flow (1930)

deutscher Spielfilm

Erscheinungsdatum
1930-02-01
TMDB
8.0 / 10 (1)
Genres
Abenteuer
Regie
Léo Lasko

Besetzung

Wissenswertes

Scapa Flow ist ein patriotisches, deutsches Flotten- und Seekriegsstummfilmdrama aus den Jahren 1929/30 von Leo Lasko mit Otto Gebühr in der Hauptrolle eines alten, kaisertreuen Kapitäns. Der Film erzählt eine fiktive Episode innerhalb eines historisch belegten Ereignisses, der Selbstversenkung der Kaiserlichen Hochseeflotte in Scapa Flow (Schottland).

Produktionsnotizen

Scapa Flow entstand im Frühwinter 1929/30 mit Außenaufnahmen in Hamburg, Kiel und an historischen Stätten. Filmarchitekt Heinrich C. Richter errichtete in der großen Halle der Filmstudios in Staaken einen zwanzig Meter hohen Nachbau eines Kreuzers.

Ludwig Gottschalk, ein Filmpionier, der bereits vor und während des Ersten Weltkriegs Filme hergestellt hatte, unternahm mit diesem Werk, das er gemeinsam mit der Olympia-Film GmbH produzierte, sein Comeback. Martin Pichert, Geschäftsführer bei der Olympia-Film, übernahm die Produktionsleitung.

Die Aufführung von Scapa Flow wurde am 20. Januar 1930 durch die Reichsfilmzensur in der Länge von 2401 Metern verboten. Am 5. Februar erfolgte die Zulassung des Films in einer Länge von 2309 Metern, verteilt auf 7 Akte, freigegeben auch für die Jugend. Berliner Premiere war am 25. Februar 1930 in der Schauburg.

Nach der Machtergreifung Hitlers wurde der Film am 20. Mai 1933 von der Film-Oberprüfstelle ganz verboten.

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