Der süße Brei (2018)
Ein Kind, das allein mit seiner armen Mutter zusammenlebt, geht um Essen betteln. Eine alte Frau schenkt ihm einen Zaubertopf, der auf das Kommando „Töpfchen, koch“ süßen Hirsebrei zubereitet und bei den Worten „Töpfchen, steh“ wieder damit aufhört. Von da an müssen sie nie wieder hungern. Eines Tages ist das Mädchen aus dem Haus, und die Mutter befiehlt dem Topf „Töpfchen, koch“, und der Topf kocht Brei. Den zweiten Spruch hat sie sich nicht gemerkt, und er hört also nicht wieder damit auf. Die ganze Stadt ist bereits unter Brei begraben, als das Kind nach Hause kommt und zu ihm „Töpfchen, steh“ sagt. Da hört es auf zu kochen.
- Erscheinungsdatum
- 2018-12-24
- TMDB
- 5.7 / 10 (3)
- Laufzeit
- 1 Std. 28 Min.
- Genres
- TV-Film, Fantasy, Familie
- Regie
- Frank Stoye
Besetzung
- Svenja Jung — Jola
- Stipe Erceg — Schwarzrabe
- Stephanie Lexer — Nebelfrau
- Lars Rudolph — Balduin
- Merlin Rose — Veit von Hammerlitz
- Maria Mägdefrau — Waldfrau Moira
- Marko Dyrlich — Hauptmann
- Roland Wolf — Graf Ruben von Hammerlitz
- Mariella Aumann — Hedwig
- Christina Große — Jolas Mutter
- Luna Arwen Krüger — Ida
- Martin Winkelmann — Nase
Wissenswertes
- Basiert auf: Der süße Brei
Der süße Brei ist ein deutscher Märchenfilm von Frank Stoye aus dem Jahr 2018 mit Svenja Jung und Merlin Rose in den Hauptrollen. Er basiert auf dem Märchen Der süße Brei der Brüder Grimm. Der Film ist eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF – wo er in der Reihe Märchenperlen lief – und dem MDR.
Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden vom 5. April bis zum 7. Mai 2018 in Sachsen in der mittelalterlichen Bergstadt Bleiberg bei Frankenberg, an der Burg Kriebstein und im Elbsandsteingebirge statt, die Fernseh-Erstausstrahlung erfolgte Heiligabend 2018 im ZDF.
Nach Ausführungen der ZDF-Redaktionsleiterin Irene Wellershoff lag eine besondere Schwierigkeit bei der Entwicklung der Märchenverfilmung und des ihm zugrundeliegenden Drehbuchs darin, dass das Ausgangsmärchen der Brüder Grimm nur eine sehr kurze textliche Vorlage geboten hätte. Es sei darum gegangen, die „Tiefendimension des Märchens zu suchen“, die dann für ein Drehbuch ausgestaltet werden musste.
Die Musik wurde unter der Leitung von Grigor Palikarov mit dem Bulgarian Symphony Orchestra aufgezeichnet.
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