Restrisiko

Restrisiko (2011)

Der Nuklearunfall im Kernkraftwerk Oldenbüttel ist die größte Katastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik. Zwei Millionen Menschen müssen evakuiert werden. Nur die AKW-Sicherheitschefin Katja Wernecke kehrt in die kontaminierte Zone zurück, um Beweise für die Ursache des GAUs zu finden. Noch drei Monate zuvor war ihre größte Sorge, dass der Laufzeitverlängerung des AKWs nicht zugestimmt wird und damit ihr Arbeitsplatz gefährdet ist. Einen Brand im Kernkraftwerk will sie daher genauso wie ihr Vorgesetzter Werksleiter Wessel verschweigen. Nichts soll nach außen dringen und der Vorfall vertuscht werden. Trotzdem erfährt die Presse davon und berichtet umfassend. Steffen Stratmann der sich als Kommunikationsberater vorstellt, soll das lädierte Image des AKWs wieder aufpolieren. Doch noch bevor er eine langfristige Strategie ausarbeiten kann, passiert der Unfall

Erscheinungsdatum
2011-01-18
TMDB
5.4 / 10 (4)
Laufzeit
1 Std. 34 Min.
Genres
Drama, Thriller
Regie
Urs Egger

Besetzung

Wissenswertes

Restrisiko ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahre 2011. Der Katastrophenfilm zeigt die Entstehung und Folgen eines schweren Unfalls in einem fiktiven Kernkraftwerk. Bei Sat.1 wurde der Film erstmals am 18. Januar 2011 ausgestrahlt.

Hintergrund

Als Kulisse für das fiktive Kraftwerk Oldenbüttel diente das ungenutzte österreichische Kernkraftwerk Zwentendorf. Der Name erinnert an Brunsbüttel, dessen Reaktor baugleich mit dem Exemplar in Zwentendorf ist. Als Kulisse für den Ort selbst diente hauptsächlich die Gemeinde Seester.

In den Monaten vor der Ausstrahlung verschärfte sich die Diskussion um die reale Atompolitik in Deutschland durch die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke seitens der schwarz-gelben Bundesregierung und die Proteste beim Castor-Transport nach Gorleben. Die Produzenten von Restrisiko betrachten den Film als Beitrag zu dieser kontroversen Debatte.

Die Krebserkrankungen von Kindern in den Elbmarschen, die bei Restrisiko gezeigt werden, basieren auf den realen Fällen im Leukämiecluster Elbmarsch.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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