Meine Heldin

Meine Heldin (1998)

L'ennui

Der Philosophielehrer Martin trifft auf die junge Cecilia und verwickelt sich eine sexuelle Beziehung mit ihr. Das anfänglich harmlose Abenteuer zwischen dem Denker und dem scheinbar naiven Mädchen entwickelt sich zusehends zu einer „amour fou“: Er will sie besitzen und erniedrigen, sie entzieht sich und betrügt ihn. Martin verfällt ihr immer mehr, bis sein Leben total außer Kontrolle gerät.

Erscheinungsdatum
1998-11-14
TMDB
5.3 / 10 (56)
Laufzeit
2 Std. 2 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm
Regie
Cédric Kahn

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Boredom
  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Louis-Delluc-Preis

Meine Heldin, Fernsehtitel Liebe, Sex und Leidenschaft, ist ein französisch-portugiesisches Filmdrama von Cédric Kahn aus dem Jahr 1998. Es beruht auf dem Roman La noia von Alberto Moravia.

Produktion

Meine Heldin beruht lose auf Alberto Moravias Roman La noia, der zuvor bereits 1963 von Damiano Damiani unter dem Titel Die Nackte mit Horst Buchholz verfilmt worden war. Jener Film hält sich enger an die Literaturvorlage, indem die männliche Hauptrolle ein gescheiterter Künstler ist und dessen ungesunde Beziehung zur Mutter (gespielt von Bette Davis) thematisiert wird, zudem spielt die Handlung in Rom.

Der Film wurde vor allem in Paris gedreht. Die Kostüme schuf Françoise Clavel, die Filmbauten stammen von François Abelanet. Es war das Leinwanddebüt von Sophie Guillemin.

Meine Heldin erlebte am 14. November 1998 auf dem Internationalen Filmfestival Thessaloniki seine Premiere. Der Film lief am 16. Dezember 1998 in den französischen Kinos an und kam am 17. Juni 1999 auch in die deutschen Kinos. Unter dem Titel Liebe, Sex und Leidenschaft zeigte 3sat den Film am 26. September 2003 erstmals im deutschen Fernsehen.

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