Der brennende Acker

Der brennende Acker (1922)

Auf die Nachricht vom Sterben seines Vaters hin kehrt der ehrgeizige Johannes auf den Hof zurück, der von seinem Bruder Peter bewirtschaftet wird. Im heimatlichen Ort findet Johannes eine Anstellung im Hause des Grafen Rudenberg. Bei einer Gelegenheit erfährt er von der Existenz einer Petroleumquelle unter dem mit Geschichten beladenen “Teufelsacker”, den der Graf testamentarisch seiner jungen Frau Helga vermacht. Als er stirbt, heiratet Johannes die moralisch integere und vermeintlich ahnungslose Helga…

Erscheinungsdatum
1922-03-03
TMDB
6.3 / 10 (25)
Laufzeit
1 Std. 38 Min.
Genres
Drama
Regie
F. W. Murnau

Besetzung

Wissenswertes

Der brennende Acker ist ein deutsches Filmdrama von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahre 1922. Der viragierte Stummfilm ist in sechs Akte aufgeteilt.

Produktionsnotizen

Produzent Sascha Goron (1891–1981) stellte das Bauerndrama als Koproduktion mit der Deulig her. Der Film passierte die Reichsfilmzensur am 25. Februar 1922 in der Länge von 2651 Metern. Die Uraufführung von Der brennende Acker, für die der Grafiker Josef Fenneker eigens ein Plakat gestaltet hatte, fand am 9. März im Marmorhaus statt.

Die Bauten des Films stammten von Rochus Gliese.

Der Film galt als verschollen, bis 1978 in der Sammlung eines italienischen Pfarrers eine fast vollständige Kopie gefunden wurde. Der Pfarrer hatte in psychiatrischen Kliniken regelmäßig alte Filme vorgeführt.

Die Zensurkarte mit den Zwischentiteln ist in der Sammlung von Herbert Birett erhalten geblieben.

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