Stalin (1992)
The life and career of the brutal Soviet dictator, Josef Stalin. Through the eyes and memories of Anna Aliluyeva, Stalin’s granddaughter, the film traces the rise of the Bolshevik tyrant from Lenin’s return from exile to his brutal struggle with Trotsky, the creation of his feared secret police and the merciless inner workings of his regime. As Anna recounts her grandfather’s life, viewers gain an intimate, personal perspective on the paranoia and purges that left even his closest circles living in constant fear.
- Erscheinungsdatum
- 1992-11-21
- TMDB
- 5.3 / 10 (39)
- Laufzeit
- 2 Std. 46 Min.
- Genres
- Drama, Historie, Kriegsfilm, TV-Film
- Regie
- Ivan Passer
Besetzung
- Robert Duvall — Josef Stalin
- Julia Ormond — Nadya Alliluyeva
- Maximilian Schell — Vladimir Lenin
- Jeroen Krabbé — Bukharin
- Joan Plowright — Olga
- Jim Carter — Sergo
- Miriam Margolyes — Krupskaya
- Frank Finlay — Sergei
- Roshan Seth — Beria
- Daniel Massey — Trotsky
- Bálint András — Zinoviev
- John Bowe — Voroshilov
Wissenswertes
- Gedreht in: Moskau, Budapest und Kreml
- Auszeichnungen: 2 · Nominierungen: 2. Darunter: Primetime Emmy Award for Outstanding Television Movie; Primetime Emmy Award for Outstanding Cinematography for a Miniseries or Movie
Stalin ist eine US-amerikanische Filmbiografie aus dem Jahr 1992. Der von HBO produzierte und von Ivan Passer inszenierte Fernsehfilm erzählt die Geschichte um Josef Stalins Aufstieg zur Macht bis zu seinem Tod und umfasst die Zeitspanne von 1917 bis 1953. Dank seines guten Rufes und der damals vorherrschenden Politik von Glasnost und Perestroika erreichte Produzent Mark Carliner, dass der Film als erster Spielfilm überhaupt eine Drehgenehmigung für den Moskauer Kreml erhielt.
Hintergrund
Die Idee eines Films über Stalin entstand mit der Ausstrahlung des von Carliner produzierten Fernsehfilms Inferno auf Rampe 7. Die Ausstrahlung auf ABC wurde zufälligerweise von einer offiziellen russischen Delegation während ihres USA-Aufenthalts gesehen. Da sie von der anti-nuklearen Thematik begeistert war, lud sie Carliner zu mehreren Seminaren und Vorführungen nach Russland ein.
Carliner studierte einst Russische Geschichte an der Princeton University, weswegen die Idee nahe lag, einen Film über Stalin zu drehen. Er stellte das Projekt ABC vor und wurde mit der Begründung, dass es „zu teuer und zu riskant“ sei, abgelehnt. Erst der Vorsitzende des Kabelsenders HBO, Michael Fuchs, sagte zu, das Projekt zu übernehmen. Er selbst habe schon seit Jahren mit dem Gedanken gespielt, einen Stalinfilm zu verwirklichen.
Im Juli 1991 wurde das Projekt als „erste ehrliche, ganz persönliche Abrechnung mit über den umstrittenen, diktatorischen Paten der Sowjetunion“ vorgestellt. Dabei betonte Carliner, dass es sich nicht nur um eine historische Biografie, sondern auch um einen Gangsterfilm handeln werde. Laut unterschiedlichen Angaben wurde dafür ein Produktionsbudget zwischen 9,5 Mio. und 10 Mio. US-Dollar bereitgestellt.
Obwohl, laut Carliner, Al Pacino sein Interesse für die Hauptrolle bekundet haben soll, wurde Robert Duvall für die Rolle des Stalin besetzt. Duvall hatte bereits drei Monate zuvor das Angebot, in Andrei Sergejewitsch Michalkow-Kontschalowskis Spielfilm Der innere Kreis Stalin zu spielen, abgelehnt, was an den unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen gelegen haben soll.
Duvall wollte unbedingt den Tschechen Ivan Passer als Regisseur haben, weil er wusste, dass Passer den Schauspielern viel Freiraum ließ, um ihre Figuren zu gestalten. Obwohl den Produzenten das nicht gefiel, wurde Passer für das Projekt erst sehr spät eingestellt. Da Passer während des Prager Frühlings aus seinem Heimatland flüchtete, hatte er eine spezielle Beziehung zum Projekt.
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