Malaria (1983)
Der Erstlingsfilm des Fotografen Niki List beobachtet die bizarre Wiener Jugendszene. Malaria ist der Name eines kleinen Cafès, das als Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Typen steht, die sich den verschiedensten Gruppen zugehörig fühlen. In dem Cafè ist alles erlaubt. List beschreibt auf ironische Weise die Jugendlichen der so genannten No-Future-Generation, erzählt über ihr Kommunikationsverhalten, die Leere und Ziellosigkeit, von der diese Generation bestimmt ist. Als Wiener New-Wave-Film wurde Malaria als "dokumentarisches Meisterwerk" gelobt und mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet.
Besetzung
- Sabine Platzer — Tusnelda
- Andreas Vitásek — Hugo
- Geli Brechelmacher — Livia
- Hermann Strobl — Adam
- Susanne Winterstein — Eva
- Evelyne Karner — Bee
- Christian Schmidt — Arni
Wissenswertes
- Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Max Ophüls Preis
Malaria oder auch Café Malaria ist der Titel eines österreichischen New-Wave-Films von Niki List aus dem Jahr 1982. Niki Lists Debüt fängt auf ironische Weise die bizarre Jugendkultur der frühen 1980er Jahre in Wien ein.
Hintergrund
Der Film wurde 2007 als Teil der DVD-Serie „Der österreichische Film“ veröffentlicht.
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