Smog

Smog (1973)

Ein Luft-GAU im Ruhrgebiet. Stellvertretend für die betroffenen Bürger stehen die Arbeiterfamilie Rykalla und die Industriellenfamilie Grobbeck. Sie erleben, wie die Tage dunkler werden, Kinder nicht mehr aufhören zu weinen – und wie sich im Smog die Nylonstrümpfe auflösen…

Erscheinungsdatum
1973-04-15
TMDB
5.9 / 10 (8)
Laufzeit
1 Std. 25 Min.
Genres
Drama, TV-Film
Regie
Wolfgang Petersen

Besetzung

Wissenswertes

Smog ist ein gesellschaftskritischer deutscher Film über eine fiktive Smogkatastrophe im Ruhrgebiet nach dem Drehbuch von Wolfgang Menge und unter der Regie von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1973. Er wurde zunächst ausschließlich für das Fernsehen produziert. Manche Zuschauer hielten die Pseudo-Doku für real und riefen während der Ausstrahlung am 15. April 1973 besorgt beim Westdeutschen Fernsehen an.

Hintergrund

Gedreht wurde von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 1972 in den Studios des WDR in Köln. Die Außenaufnahmen entstanden in Essen, Oberhausen, Gelsenkirchen, im Duisburger Norden rund um die Werke von Thyssen (Stadtteile Beeck, Marxloh, Gegend des ehemaligen Stadtteils Alsum), in Düsseldorf, Köln und am Flughafen Köln-Bonn. Das im Film „Globag“ genannte Unternehmen weist gewisse Parallelen zu Thyssen auf.

Bereits im Vorfeld der Ausstrahlung gab es Proteste von Seiten der Industrie und der Kommunen. Dem Film wurde eine industriefeindliche Tendenz unterstellt, nordrhein-westfälische Kommunal- und Landespolitiker sorgten sich um die öffentliche Wahrnehmung der Region und fürchteten einen Imageschaden.

Smog erschien 2008 zusammen mit Anna und Totò sowie 2009 zusammen mit Das Millionenspiel auf DVD.

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