Hexen

Hexen (1922)

Häxan

Der Film verwischt die Grenzen zwischen Horror und dessen Dokumentation. Er beleuchtet tatsächliche bekannte Ereignisse von Hexerei und Okkultismus aus der Geschichte ebenso wie die Mythen um Satan und dessen Anbetung in Spielszenen bis hin zum Zeitpunkt seiner Entstehung (1922). Bis heute gilt "Hexen" als ein erschreckender Beitrag zur frühen Filmgeschichte und als Meisterwerk aus den Anfängen des (Horror-)Kinos.

Erscheinungsdatum
1922-09-18
TMDB
7.6 / 10 (467)
Laufzeit
1 Std. 44 Min.
Genres
Dokumentarfilm, Horror, Historie
Regie
Benjamin Christensen

Besetzung

Wissenswertes

Hexen ist ein in Schweden produzierter Film des dänischen Regisseurs Benjamin Christensen aus dem Jahr 1922. Er beinhaltet sowohl Elemente des Spielfilms als auch des Dokumentarfilms. Hexen sollte der erste Film einer Trilogie werden. Während es in Hexen um Hexenverfolgung geht, sollten die anderen Filme die Themen Heiligenvisionen und Geisterbeschwörungen behandeln. Von den geplanten drei Filmen wurde jedoch nur Hexen umgesetzt.

Hintergrund

Christensen drehte Hexen von 1919 bis 1922. Nach der Uraufführung am 18. September 1922 löste der Film in Dänemark wegen der in ihm enthaltenen Gewalttätigkeiten Entrüstung aus; in Frankreich protestierte die Kirche gegen den Film. Dies führte zu Kürzungen und Zensur des Filmmaterials im Ausland; nur in Dänemark wurde Häxan in seiner ursprünglichen Fassung gezeigt.

Im Jahre 1968 erschien der Film in einer überarbeiteten Version als Witchcraft Through The Ages, die unter anderem mit der falschen Geschwindigkeit (mit den inzwischen üblichen 24 Einzelbildern pro Sekunde statt der 20, in der der Film eigentlich gedreht wurde) abgespielt und mit Jazzmusik unterlegt wurde.

Im Jahr 2023 verwendete die sowohl in der Schweiz als auch in Brooklyn beheimatete Band Folterkammer für ihr Video zur Single Das Peitschengedicht Ausschnitte des Films.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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