Lara

Lara (2019)

Es ist Laras sechzigster Geburtstag, und eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch Viktor ist schon seit Wochen nicht mehr erreichbar und nichts deutet darauf hin, dass Lara bei seiner Uraufführung willkommen ist. Kurzerhand kauft sie sämtliche Restkarten und verteilt sie an jeden, dem sie an diesem Tag begegnet. Doch je mehr Lara um einen gelungenen Abend ringt, desto mehr geraten die Geschehnisse außer Kontrolle.

Erscheinungsdatum
2019-11-07
TMDB
6.7 / 10 (86)
Laufzeit
1 Std. 38 Min.
Genres
Drama, Komödie, Musik
Regie
Jan Ole Gerster

Besetzung

Wissenswertes

Lara ist ein Filmdrama von Jan-Ole Gerster, das am 7. November 2019 in die deutschen Kinos kam.

Produktion

Es handelt sich bei Lara um Jan-Ole Gersters erste Regiearbeit nach seinem erfolgreichen Debüt Oh Boy, der mit sechs Lolas ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch schrieb der slowenische Autor, Fotokünstler und Filmemacher Blaž Kutin, der die Geschichte bereits einige Jahre zuvor geschrieben hatte.

Der Film erhielt Produktionsförderungen vom Medienboard Berlin-Brandenburg in Höhe von 600.000 Euro und von der Filmförderungsanstalt in Höhe von 350.000 Euro, zudem eine Projektfilmförderung vom Deutschen Filmförderfonds von 478.000 Euro und eine Nachwuchsförderung der Mitteldeutschen Medienförderung in Höhe von 250.000 Euro.

Corinna Harfouch ist in der Titelrolle von Lara Jenkins zu sehen, Tom Schilling spielt ihren Sohn Victor. Rainer Bock spielt Laras Ex-Ehemann, Gudrun Ritter ihre Mutter, Volkmar Kleinert ihren alten Klavierlehrer. Weitere Rollen wurden mit Hildegard Schroedter, Susanne Bredehöft, André Jung und Mala Emde besetzt.

Die Dreharbeiten fanden von Mitte Oktober 2017 bis 24. Februar 2018 in Berlin, Leipzig und Weimar statt. Als Kameramann fungierte Frank Griebe.

Die Filmmusik sowie das Klavierkonzert komponierte Arash Safaian. Der Regisseur erklärt im Gespräch mit epd Film, er habe die Idee gehabt, das von Tom Schilling beim Konzert vorgestellte Stück so zu komponieren, dass der Schauspieler den Anfang selbst spielen könnte: „Wir fanden es auch passend, dass es gar nicht so virtuos beginnt, dass es etwas anderes ist als die Perfektion, die seine Mutter ihm jahrelang eingehämmert hat.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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