The Connection (1962)
Eight drug addicts are waiting for their connection in a New York apartment while a two-man documentary team films the proceedings. Things go out of control as the men grow increasingly nervous and the cameraman keeps recording.
- Erscheinungsdatum
- 1962-02-15
- TMDB
- 6.5 / 10 (32)
- Laufzeit
- 1 Std. 43 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Shirley Clarke
Besetzung
- Warren Finnerty — Leach
- Jerome Raphael — Solly
- Garry Goodrow — Ernie
- Carl Lee — Cowboy
- Barbara Winchester — Sister Salvation
- Henry Proach — Harry
- Roscoe Lee Browne — J. J. Burden (as Roscoe Brown)
- William Redfield — Jim Dunn
- Freddie Redd — Piano Player
- Jackie McLean — Sax Player
- Larry Richie — Drummer
- Michael Mattos — Bass Player
Wissenswertes
The Connection aus dem Jahr 1961 ist der erste Spielfilm von Shirley Clarke. Er feierte seine Premiere auf dem Cannes Film Festival und gilt als eines der Hauptwerke des New American Cinema. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Jack Gelber, einer Off-Broadway-Produktion des Living Theatre. Der Filmtitel geht auf einen Slangausdruck für „Dealer“ zurück.
Produktion, Vermarktung und Vertrieb
The Connection ist die Adaption des gleichnamigen Theaterstücks von Jack Gelber. Die 1959 von der Kompanie The Living Theatre uraufgeführte Off-Broadway-Produktion wurde von der Kritik als unkonventionell und neuartig gefeiert. Die Verfilmung des Stücks wurde Shirley Clarke angeboten, die damals eine der angesagtesten jungen Underground-Filmemacherinnen war.
Clarke und ihr Koproduzent Lewis Allen finanzierten den Film durch Beteiligungen von Kleinanlegern. Das war in den USA damals eine bei Theaterproduktionen gängige Praxis, beim Film war es nicht üblich. In einem Prospekt führten Clarke und Allen aus, dass es einen großen Markt für „einzigartige und andersartige“ Kinofilme gebe, die günstig realisiert werden könnten. Zu den rund 200 Investoren gehörte Norman Mailer, der 250 Dollar einsetzte.
Auf Betreiben des französischen Filmkritikerverbands und des Variety-Kritikers Gene Moskovitz wurde der Film im Frühjahr 1961 auf das Filmfestival von Cannes eingeladen und feierte dort Premiere. In Cannes wurden damals vorwiegend größere Studio-Produktionen gezeigt, das Screening eines günstig und unabhängig produzierten Newcomer-Werkes war eine Besonderheit.
In den USA erhielt der Film Aufführungsverbot, da die für New York zuständige Behörde an der häufigen Verwendung des Wortes „shit“ als Kraftausdruck und als Bezeichnung für Heroin Anstoß nahm. Außerdem sind im Film kurz Bilder von nackten Frauen zu sehen. Clarke prozessierte knapp ein Jahr lang gegen das Verbot. Während dieser Zeit genoss der Film weiteres Medienecho, er wurde u. a.
The Connection gilt seither jedoch als Geheimtipp für Cineasten und Jazzfans. 2012 wurde der Film mit Mitteln der UCLA restauriert. Im selben Jahr wurde er auf der Berlinale gezeigt. Bereits 1960 hatte das Freddie Reidd Quartet die Musik zum Film auf Schallplatte veröffentlicht. 2015 kam The Connection auf DVD und Blu-ray heraus.
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