Mignonnes (2020)
Die elfjährige Amy lebt mit ihrer Mutter Mariam und ihrem jüngeren Bruder zusammen und erwartet die Rückkehr ihres Vaters aus dem Senegal. Amy ist von der freigeistigen Tanzgruppe ihrer respektlosen Nachbarin Angelica fasziniert, die in krassem Gegensatz zu ihrer stoischen Mutter steht, die auf traditionelle Werte großen Wert legt. Nachdem sie zunächst brutal abgewiesen wird, will Amy unbedingt ihrer trostlosen Familie entfliehen und begeistert die Tanzgruppe nach und nach mit ihrer erwachenden Weiblichkeit dafür, einen immer sinnlicheren Tanz einzustudieren und weckt damit die Hoffnung der Mädchen, bei einem lokalen Tanzwettbewerb die Stars zu werden.
- Erscheinungsdatum
- 2020-08-19
- TMDB
- 5.1 / 10 (491)
- Laufzeit
- 1 Std. 36 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Maïmouna Doucouré
Besetzung
- Fathia Youssouf — Amy
- Medina El Aidi — Angelica
- Esther Gohourou — Coumba
- Ilanah Cami-Goursolas — Jess
- Myriam Hamma — Yasmine
- Maïmouna Gueye — Mariam
- Mbissine Thérèse Diop — Aunt
- Demba Diaw — Ismaël
- Mamadou Samaké — Samba
- Jean-Paul Castro — Angelica's Brother
- Bilel Chegrani — Walid C.
- Canelle Brival — Sweety Swag
Wissenswertes
- Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Sundance Film Festival/Beste Regie – Ausländischer Spielfilm
Mignonnes ist ein Film von Maïmouna Doucouré, der am 23. Januar 2020 beim Sundance Film Festival seine Premiere feierte und am 19. August 2020 in die französischen Kinos kam. In dem autobiografisch inspirierten Film schließt sich die aus Senegal stammende 11-jährige Amy in Paris einer Gruppe hypersexualisierter Mädchen an und bereitet sich mit ihnen auf einen Tanzwettbewerb vor. Hierbei gerät sie in einen Konflikt zwischen den beiden Kulturen.
Produktion
Regie führte die Franco-Senegalesin Maïmouna Doucouré, die auch das Drehbuch schrieb. Es handelt sich um Doucourés Debütspielfilm. Doucouré studierte Biologie, bevor sie ihren vielfach prämierten Kurzfilm Maman(s) realisierte. 2019 erhielt sie die Academy Gold Fellowship for Women der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Die Hauptfigur im Film ist ein Alter Ego der Regisseurin, die sich ebenfalls zwischen zwei Kulturen bewegte.
Die erste Vorstellung des Films erfolgte am 23. Januar 2020 beim Sundance Film Festival. Im Vorfeld des Festivals sicherte sich Netflix die Rechte am Film. Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde der Film ab 22. Februar 2020 in der Sektion Generation Kplus gezeigt. In Frankreich lief er am 19. August 2020 in den Kinos an. Seit dem 9. September 2020 ist der Film bei Netflix verfügbar.
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