Camille

Camille (2019)

Französische Soldaten treffen auf eine Gruppe Anti-Balaka-Kämpfer in der Zentralafrikanischen Republik. Auf einem Jeep finden sie fünf Leichen, darunter die der 26-jährigen Fotojournalistin Camille Lepage. Ihre letzten Monate werden erzählt.

Erscheinungsdatum
2019-10-16
TMDB
7.0 / 10 (59)
Laufzeit
1 Std. 30 Min.
Genres
Drama, Kriegsfilm
Regie
Boris Lojkine

Besetzung

Wissenswertes

Camille ist eine französische Filmbiografie von Boris Lojkine aus dem Jahr 2019. Sie schildert die letzten Monate im Leben der Journalistin Camille Lepage, die 2014 während des Bürgerkriegs in der Zentralafrikanischen Republik erschossen wurde.

Produktion

Camille war nach Hope der zweite Spielfilm, bei dem Boris Lojkine Regie führte. Der Film beschäftigt sich mit dem Leben der Fotojournalistin Camille Lepage. Lojkine erfuhr über sie und ihre Arbeit durch Zeitungsartikel, die sich um ihre Ermordung drehten. Auf dem International Festival of Photojournalism Visa pour l’image lernte er ihre Arbeit näher kennen und befasste sich in der Folge intensiv mit ihr und ihrem Schicksal.

Der Film wurde vom 5. September bis 14. Dezember 2018 im Zentralafrikanischen Bangui gedreht, darunter am Flughafen und in der örtlichen Leichenhalle. Weitere Drehorte waren Paris, Angers und Perpignan. Die Kostüme schufen Awa Marlyse Yotomane, Khadija Zeggaï, Elin Kirschfink, Bojina Panayotova, Alphonsine Toudonou, Prince Wilikoyo und Darius Djaka, die Filmbauten stammen von Jan Andersen.

Ziel des Films war es, Lepages Leben, ihre Arbeit und die Vorkommnisse in der Zentralafrikanischen Republik wirklichkeitsgetreu darzustellen. Nebenfiguren hingegen sind wahren Personen nur nachempfunden, so die Figuren der drei Studenten und die der Journalisten. Nur Pressefotograf Michael Zumstein, der sich im Dezember 2013 in Bangui befand und auch Camille Lepage kannte, spielte sich im Film selbst.

Camille erlebte am 13. August 2019 auf dem Locarno Film Festival seine Premiere und lief in der Folge auch auf französischen Filmfestivals wie dem Festival du film francophone d’Angoulême. Am 16. Oktober 2019 kam der Film in die französischen Kinos. In der Deutschschweiz war der Film ab 27. Februar 2020 in den Kinos zu sehen.

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