Der letzte Mann

Der letzte Mann (1924)

Berlin, Anfangs des 20. Jahrhunderts. Der alte Portier des Hotels "Atlantic" verdankt seiner prächtigen Uniform Selbstwertgefühl und Anerkennung: Vor der Drehtür des Hotels ist er stolzer Diener, der die Gäste begrüßt, zu Hause im Hinterhofmilieu ein viel bewunderter Mann. Doch eines Tages beobachtet der Geschäftsführer, wie schwer dem alten Portier das Hantieren mit den Koffern fällt: Er verbannt ihn daraufhin in den Keller, degradiert ihn zum Toilettenmann. In seinem Milieu wagt er nicht, den Abstieg einzugestehen. Als seine Tochter heiratet, stiehlt er die Uniform, um wenigstens hier den Schein zu wahren. Doch der Schwindel fliegt auf, er wird von seinen Hausbewohnern verlacht und gedemütigt, seine Verwandten wenden sich von ihm ab. Verzweifelt zieht sich der alte Mann in den Waschraum der Hoteltoilette zurück.

Erscheinungsdatum
1924-12-23
TMDB
7.8 / 10 (375)
Laufzeit
1 Std. 30 Min.
Genres
Drama
Regie
F. W. Murnau

Besetzung

Wissenswertes

Der letzte Mann ist ein deutscher Stummfilm von Friedrich Wilhelm Murnau. Die Premiere fand am 23. Dezember 1924 im Berliner Ufa-Palast am Zoo statt. Der Erfolg des Filmes brachte Murnau und mehreren der am Film Beteiligten internationale Anerkennung ein. Berühmt ist der Film auch für seinen Einsatz der Entfesselten Kamera sowie den fast vollständigen Verzicht auf Zwischentitel.

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