Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler (2007)
Es steht schlecht um das Dritte Reich im Dezember 1944. Die Alliierten rücken vor, der Krieg droht total verloren zu gehen. Da weiß Propagandaminister Joseph Goebbels die Antwort: Adolf Hitler muss am Neujahrstag eine mitreißende Rede halten, um die Massen nochmal zu begeistern. Dumm nur, dass der deprimierte Führer nicht an die Öffentlichkeit treten will. Also wird der Jude Adolf Grünbaum, sein ehemaliger Schauspiellehrer, aus dem KZ geholt, um den widerspenstigen Gröfaz binnen fünf Tagen in Höchstform zu bringen.
- Erscheinungsdatum
- 2007-01-11
- TMDB
- 5.6 / 10 (118)
- Laufzeit
- 1 Std. 29 Min.
- Genres
- Kriegsfilm, Komödie, Drama
- Regie
- Dani Levy
Besetzung
- Helge Schneider — Adolf Hitler
- Ulrich Mühe — Prof. Adolf Israel Grünbaum
- Sylvester Groth — Joseph Goebbels
- Adriana Altaras — Elsa Grünbaum
- Stefan Kurt — Albert Speer
- Ulrich Noethen — Heinrich Himmler
- Lambert Hamel — Obergruppenführer Rattenhuber
- Udo Kroschwald — Martin Bormann
- Torsten Michaelis — SS-Mann Moltke
- Victor Schefé — Rottenführer Puffke
- Axel Werner — Erich Kempka
- Lars Rudolph — Kammerdiener Heinz Linge
Wissenswertes
Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler ist eine Hitler-Parodie des Regisseurs Dani Levy aus dem Jahr 2007. Der Film spielt in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs und beschäftigt sich mit Adolf Hitlers Befinden, der vorhat, am Neujahrstag eine große Rede zu halten. Darauf soll er vom jüdischen Schauspieler Adolf Grünbaum rhetorisch vorbereitet werden.
Hintergrund
Die Filmpremiere fand am 9. Januar 2007 in der Lichtburg in Essen statt. Kinostart war in Deutschland am 11., in der Schweiz am 18. und in Österreich am 19. Januar desselben Jahres. Im Kino lief der Film 5 Monate und hatte etwa 790.000 Zuschauer. Im September 2007 wurde der Film auf DVD veröffentlicht.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat: „wertvoll“.
Mein Führer wurde von Januar bis März 2006 gedreht. Drehorte waren Außenkulissen auf dem Freigelände des Studio Babelsberg in Potsdam sowie mehrere Plätze in Berlin, unter anderem das Bundesministerium der Finanzen (ehemaliges Reichsluftfahrtministerium) und der Berliner Dom auf der Museumsinsel.
Gefördert wurde die Produktion von der Filmstiftung NRW, der Filmförderungsanstalt FFA Berlin, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Investitionsbank Hessen.
Katja Riemann verkörpert bereits zum zweiten Mal in einem Spielfilm, nach Goebbels und Geduldig, Eva Braun; und Ulrich Noethen stellte bereits in Der Untergang den Reichsführer SS Heinrich Himmler dar. Es war der letzte Spielfilm von Ulrich Mühe, der am 22. Juli 2007 an einer Krebserkrankung starb. Sylvester Groth spielte seine Rolle als Joseph Goebbels abermals 2009 in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds.
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