Kaufen für die Müllhalde

Kaufen für die Müllhalde (2010)

Prêt-à-jeter

Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone - bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man "geplante Obsoleszenz". Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft". Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.

Erscheinungsdatum
2010-11-30
TMDB
7.6 / 10 (89)
Laufzeit
1 Std. 15 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Cosima Dannoritzer

Besetzung

Wissenswertes

Kaufen für die Müllhalde ist ein mehrfach preisgekrönter französisch-spanischer Dokumentarfilm der Drehbuchautorin und Regisseurin Cosima Dannoritzer aus dem Jahr 2010, der die geplante Obsoleszenz von kommerziellen Industrieprodukten zum Thema hat.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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