Да здравствует Мексика!

Да здравствует Мексика! (1979)

Having revolutionized film editing through such masterworks of montage as Potemkin and Strike, Soviet director Sergei Eisenstein emigrated West in hopes of testing the capabilities of the American film industry. Quickly ostracized from Hollywood, Eisenstein, Grigory Alexandrov, and photographer Eduard Tisse (at the urging of author Upton Sinclair) wandered south of the border, where they began filming a highly stylized documentary about the people and volatile social climate of Mexico. Unfortunately, a lack of funds prohibited the film's completion, and the famed director was unable to edit the film. In 1979, by referring to Eisenstein's extensive notes and sketches, Alexandrov assembled the most definitive version of the film; as close to Eisenstein's vision as one is ever likely to see.

Erscheinungsdatum
1979-10-01
TMDB
6.8 / 10 (56)
Laufzeit
1 Std. 25 Min.
Genres
Dokumentarfilm, Drama
Regie
Сергей Эйзенштейн

Besetzung

Wissenswertes

Que viva México! ist ein unvollendeter Film von Sergej Eisenstein, der das Leben im modernen Mexiko veranschaulichen sollte. Eisenstein hatte das Projekt 1930 begonnen, jedoch war die Fertigstellung mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden, sodass es schließlich aufgegeben wurde. Jay Leyda und Zina Voynow nannten den Film Eisensteins „größtes Filmvorhaben und seine größte persönliche Tragödie“.

Entstehung des Filmmaterials

Produzent des Films war der Amerikaner Upton Sinclair. Sergej Eisenstein durchquerte Mexiko einige Jahre, bis er sehr viel Filmmaterial zusammengetragen hatte. Der Schriftsteller Sinclair verlor aber das Vertrauen in Eisenstein und stoppte 1932 weitere Zahlungen. Eisenstein wurde unterdessen dringlich gebeten, wieder in die UdSSR zurückzukehren.

1939 bekamen noch Marie Seton und Paul Burnford die Materialien. Diese versuchten, eine Ahnung von Eisensteins Grundgedanken zu vermitteln. Aus Material der ersten und zweiten Episode entstand dann der Film „Time in the Sun“ oder auch „Unter Mexikos Sonne“. Jay Leyda 1957 und Grigori Alexandrow 1977 erhielten ebenfalls das Filmmaterial.

Sergej Eisenstein wollte in diesem Film die Vergangenheit und Gegenwart Mexikos und dessen Entwicklung zu einem modernen Staat behandeln. Die moderne Entwicklung sollte im Schluss gezeigt werden, bei dem der Mythos des Todes überwunden wird. Er wollte veranschaulichen, wie die verschiedenen Kulturen miteinander leben. Mit den erhaltenen Teilen des Films kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob Eisenstein dieses Ziel erreicht hätte.

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